Samstag, 8. September 2012

Zurück in das schwarze Loch

" Glaub mir Basti, dass ist jetzt keine so gute Idee, ich schlage vor du gehst jetzt nachhause und legst dich auf dein Ohr, du scheinst schon etwas viel getrunken zu haben!"
Ich nickte, nahm meine Jacke und ging nach hause. Immer und immer wieder musste ich an Lilly denken, während ich die Straße entlang ging. Wie sie daheim lag und weinte. Würde sie mir das jemals verzeihen?", all diese Gedanken ließ mich nicht los.

-Lilly´s Sicht-
Unter Tränen schlief ich ein.
" Lilly mach die Tür auf!", hörte ich meine Mutter vor der Tür sagen. Ich schaut auf mein Wecker es war genau 12:00 Uhr am Mittag.
" Nein ich will alleine sein!"
" Aber Lilly, was ist den los?"
" Nichts!"
Ich stand auf und zog mir mein Schlapperlock an. Mein Handy klingelte, auf dem Display stand Basti, ich ließ es klingeln. Wieder kamen mir die Tränen. Schon wieder klingelte mein Handy, diesmal stand Pia´s Nummer drauf, aber auch sie nahm ich  nicht an. Ich wollte mit keinem reden, auch nicht mit meiner Mutter. Der Mittag zog sich in die Länge. Plötzlich klingelte es an der Tür. Ich hörte die Stimme meiner Mutter und die Stimme von Basti.
" Oh Hey Basti!"
" Hallo ist Lilly da?", fragte er sie.
"Ja sie ist oben. Sie hat ihr Zimmer abgeschlossen und kommt einfach nicht raus. Ich mach mir schon richtige Sorgen um sie. Weißt du den warum sie sich eingeschlossen hat?"
" Ich hab ein rießen großen Fehler gemacht. Ich muss mit ihr reden!", sagte er zu ihr.
Es klopfte an meiner Tür. " Lilly ich  bins Basti, lässt du  mich rein, ich muss mit dir reden!"
" Nein ich lass dich nicht rein, verschwinde und das für immer. Ich bin fertig mit dir!"
" Lilly jetzt lass es mich dir doch erklären. Sag so was nicht willst du die schöne Zeit von uns einfach so weg werfen?"
" Das hättest du dir früher überlegen müssen. Weißt du noch was du damals zu mir gesagt hast? Du hast gesagt: Denkst du echt das ich genau so  ein Arsch bin wie Tim, nämlich das bin ich nicht. Und was bist du jetzt, genau so. Ich hätte mich niemals darauf einlassen sollen!", sagte ich unter Tränen zu ihm.
Ich hörte wie er sich an der Tür runter rutschen ließ.
" Ich weiß was ich gesagt habe und es tut mir so was von leid, ich weiß selber nicht warum ich mich wieder auf Anna eingelassen habe. Auch wenn du das jetzt nicht hören willst, aber ich will dir das jetzt erzählen und bitte hör mir zu!"
" Warum wieder auf Anna eingelassen?"
" Anna ist meine Ex-Freundin, mit ihr war ich glücklich, aber nicht so glücklich wie jetzt mit dir!
Man Lilly, ich vermiss dich so. Ohne dich war mein Bett die Nacht so was von leer.
Es lag am Alkohol, als du mit Pia auf der Tanzfläche warst kam Anna wieder zu mir, zuerst redeten wir nur. Dann kam sie mir näher und wir küssten uns. Irgendwie hatte sie es geschafft mich nach oben in Felix´s Zimmer zu schleppen. Ja den rest hast du ja gesehen. Ich weiß echt nicht, was da in mich gefahren ist. Der Alkohol hat mich einfach hemmungslos gemacht!"
" Ja genau es lag am Alkohol und sie hat es irgendwie geschafft dich in Felix´s Zimmer zu schleppen. Dazu gehören immer zwei und du hast den Kuss angenommen. Erzähl das jemand anderem aber nicht mir! Bitte geh!"
" Lilly bitte!"
" Nichts Lilly, geh!"
Wieder tropften die Tränen runter auf mein T-shirt. Voller Wut und trauer, nahm ich das gemeinsam Bild von uns, wo wir noch richtig glüchlich waren und schmiss es auf dem Boden. Der Bilderrahmen zersprang in tausenden von Scherben. Die Scherben brachten mich auf eine Idee. Die ich auch umsetzte.

-Basti´s Sicht-
Ich hoffte so sehr, dass sie mir die Geschicht glaubte, aber sie wollte mich nicht mehr sehn. Leise weinte ich vor mich hin. Ich hörte wie irgendwas in ihrem Zimmer in tausende von Scherben zersprang.
" Lilly was machst du?", doch es kam kein Wort.  Mir blieb nichts anderes übrig als zu gehen. Den Kopf gesenkt ging ich runder, ich verabschiedete mich von ihrer Mutter und ging bedrückt nach hause.
Zuhause ging ich wieder in mein Zimmer und schaute mir das Bild von uns beiden an.
Tränen kullerten mir die Wange runder. Mir wurde bewusst, dass ich sie für immer verloren hatte.
Mein Handy klingelte. Es war Philipp. Ich ging dran.
" Hey Bro, wie geht es dir?"
" Beschießen, ich hab alles kaputt gemacht!"
" Warst du bei Lilly und hast ihr das selbe erzählt wie mir?"
"Ja, aber sie will mich nicht mehr sehen, sie hat sich auch in ihrem Zimmer eingeschlossen und kommt auch nicht mehr raus. Ich hab solche Angst, dass sie sich was an tut und das alles wegen mir. Oh Phil ich will sie wieder haben meine Lilly. Ich liebe sie überalles!"
" Hört sich ja nicht gut an. Dann Kämpf um deine Liebe, lass dir was einfallen und zeig ihr, wie sehr du sie liebst!" Philipp hatte recht, ich muss um meine Liebe kämpfen und ihr zeigen wie sehr ich sie liebte, doch wie ich das anstellen sollte wusste ich bis jetzt auch noch nicht. " Danke Phil ich werde es versuchen!"
" Gut Bro so kenn ich unseren Freund Basti und wenn du Hilfe brauchst sagst du bescheid!"
"Ja danke, mach ich!"
Nun macht ich mir Gedanken, wie ich Lilly wieder zurück gewinnen konnte.

Kommentare:

  1. schöner, realistischer teil!
    weiter so!!
    der Ü40 basti-fan

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  2. Bin gespannt wie es weiter geht, toll geschrieben.

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