Donnerstag, 25. Dezember 2014

Story 2: 1 Jahr später.


Sie war ja schon ein süßes Mädchen. Mensch Basti was denkst du schon wieder. Ich Ohrfeigte mich dafür schon so was gedacht zu haben. Leise lege ich mich neben sie und schlief dann auch gleich ein.


- 1 Jahr später-

Mittlerweile war schon ein 1 Jahr ohne Nele vergang. Für mich ist es noch immer so, als wäre sie gestern erst von uns gegangen.
Dennoch hab ich mich endlich damit abgefunden und mein Leben weiter gelebt. Mir geht es wieder besser. Ich hab nach einem Halben Jahr, wo ich die Zeit für mich gebraucht hatte, wieder meine Musikkarriere aufgenommen und stand wieder für meine Fans auf der Bühne. Wie sehr mir die Musik gefehlt hatte, spührte ich, als ich wieder das erstmal nach Neles Tod auf der Bühne stand.  Mein ständiger Begleiter wurde Emily.  Sie war aus meinem Leben nicht mehr weg zu denken. Ihr fragt euch jetzt bestimmt, ob wir nur gute Freunde waren? Nein das waren wir nicht. Nach dem Urlaub veranstaltet Phil eine Party wo auch Emily eingeladen war. Dort funkte es zwischen uns. Ich konnte meine Gefühle einfach nicht länger zurück halten. Ich fühlte mich endlich wieder glücklich.  Emily war mittlerweile zu mir nach Wipperfürth gezogen. Dort sind wir dann zusammen in eine kleine Wohnung in der Nähe von meinen Eltern gezogen. Vieles hatte sich getan. Mit der Schule war ich endlich fertig und hatte bereits schon ein Studienplatz, wo ich bald anfangen werde zu Studieren. Emily wollte unbedingt Tiermedizin studieren und ist schon seit zwei wochen auf ihrer neuen Uni in Köln. Jeden Abend kam sie nach hause und wir genossen unsere Zweisamkeit. Ich konnte mir sehr gut Vorstellen diese Frau an meinen Seite zu Heiraten und eine Familie zu gründen, aber das hatte ja noch etwas zeit. Jetzt konzentriere ich mich erstmal auf mein Studium und dann sehen wir weiter.




Tut mir leid, dass dieser Schluss so schnell kommt. Aber ich finde im Moment kaum Zeit weiter an dieser Geschichte zu schreiben. Ich wollte aber wenigsten noch einen kleinen Schluss schreiben, damit die Geschichte auch einen  Schluss hat.
Vielleicht, wenn ich wieder mehr Zeit finde und mir was neues einfällt, werde ich eine neue Geschichte schreiben. Diese wird aber nicht über Basti handeln, ich hoffe ihr werdet mir dann trozdem treu bleiben.

Ich bedanke mich bei ALLEN Leser  und Leserin, die stets diese Geschichte verfolgt haben und die so fleißig Kommentare dazu geschrieben haben. Die Kommentare waren jedes mal der Antrieb wieder ein weiters Kapitel zu schreiben.

Ich hoffe wir sehen uns bald wieder :D

Gruß
bastifreaky17

Freitag, 2. Mai 2014

Story 2 Der Strand

Die weiter Fahrt verschlief ich. Ich wachte erst wieder auf, als wir an der Ostsee ankamen. Ich stieg aus dem Auto aus und streckte mich erstmal. Dann ging es ans Zelt aufbauen......


-Bastis Sicht-
Mit Emilys hilfe stand unser Zelt eigendlich ganz schnell, im Gegensatz zu den anderen Jungs. Es sah schon lustig aus, wie sich Phil und Felix abmühten und verzweifelt versuchten ihr Zelt aufzustellen. Ich konnte mir ein Lachen einfach nicht unterdrücken. " Mensch Basti was gibt es da zu Lachen, wollt ihr uns mal nicht helfen?", fragte mich Phil ebenfalls mit einem Lächeln mit Gesicht.
" Nö, mein Zelt steht!", gab ich Spaßhalber von mir. " Na komm schon Basti, wir sind doch nicht so!", sagte Emily zu mir, als sie das sagte, legte sie mir leicht ihre Hand auf meiner Schulter.  Das erinnerte mich alles viel zu sehr an Nele, dass hat sie so oft bei mir gemacht. Schlagartig wurde meine gute Laune schlecht. Ich versank mal wieder in meiner Trauer. Schirmte alles von mir ab. Um mich ein bisschen abzulenken, half ich dann doch meinen Jungens beim Zelt aufbauen. War aber dabei sehr still. Das spührten sie auch. " Basti was los?", fragte mich Felix. " Nichts was soll schon sein!"
" Ich kenn dich viel zu gut. Wenn du still bist, dann stimmt etwas nicht mit dir. Magst du Reden!" " Nein ich will nicht reden. Ich will einfach meine Ruhe oke. Lasst mich einfach alle in Ruhe!" Ich wurde Laut, ich schrie schon fast. Ich hatte es so satt dauernt gefragt zu werden, ob alles in Ordnung mit mir sei. Nichts war in Ordnung, gar nichts. Mein Leben war gerade nur eine Lüge. Jeder denkt, ich hätte mich mit Neles Tod abgefunden, aber so war es nicht. Ich versuchte nach Außen hin stark zu sein. Und nicht zu zeigen, wie es mir gerade wirklich geht. Doch in Wirklichkeit fresse ich einfach nur die Trauer in mich rein, was natürlich ein großer Fehler war, dass weiß ich selber. Aber mit wem sollte ich schon darüber reden.  Ohne ein weiteres Wort mit Felix zu wechsel, stand ich auf und schmieß die restlichen Herringe in die Wiese und ging Richtung Ostsee. Dort setzte ich mich in den Sand und schaute Richtung Wasser und Horizont. Langsam wurde es kälter, da die Sonne langsam über mir unter ging, aber ich machte keine Anstalten mir eine Jacke zu holen weder noch zurück zu den anderen zu gehen. Tränen stiegen in meine Augen auf und liefen leicht über. Ich spührte wie mir jemand  eine Jacke über meinen Schulter legte und  sich dann wortlos neben mir nieder ließ. Ich schaute auf, es war Emily. Sie schaute in mein Gesicht und verstand mich sofort. Sie fragte mich nicht so wie Felix und Phil aus, was vermudlich auch daran lag, dass sie genau so wie ich ihre beste Freundin verloren hatte. Irgendwann brach sie dann die Stille. " Ich weiß wie es dir geht Basti. Es tut mir alles so leid. Ich wäre auch lieber gern jetzt gemeinsam mit Nele hier!", ihre Stimme wurde leiser und auch sie hatte mit den Tränen zu kämpfen. Als ich in ihre Augen schaute klitzerten die Tränen auf  ihre Wangen. Sie liefen immer weiter nach unten. Zitternt ob ich meine rechte Hand und wischte ihre Tränen mit meinem Daumen weg. Sie rückte noch näher an mich und ich nahm sie in meine Arme. So saßen wir da und trauerten beide um Nele. Langsam wurde sie müde und sie legte sich mit ihrem Kopf auf meinen Schoß. Ohne weiter nachzudenken streichelte ich zärtlich durch ihre Haare. Kurz lächelte sie, dann schlief sie ein. Ich wartet noch, bis die Sonne vollständig untergegangen war. Dann nahm ich Emily auf meine Arme und trug sie zu zurück zu unser Zelt. Die Jungs hatten ein Lagerfeuer gemacht und saßen am Feuer. Als sie mich sahen lächelten sie erstmal. Ich gab ihnen zu verstehen, dass ich Emily erst ins Bett bringen würde. Ich hatte echt zu kämpfen bis ich sie in unserem Zelt hatte. Ich legte sie auf ihre Matratze und deckte sie dann zu. Kurz schaute ich noch mal auf sie. Sie schlief friedlich. Dann ging ich zu Felix und Phil. " Felix es tut mir leid, ich hätte dich nicht so anschreien sollen. Aber es ist mir echt alles im Moment zu viel!", gab ich ihm zu verstehen. " Basti ich weiß das doch. Ich bin dir nicht Böse. Du bist doch mein Kumpel!" " Aber jetzt hab ich noch eine Frage Basti!" Ich wusste was kommen würde, schließlich hatten sie mich gesehen, als ich Emily auf meinen Armen zurück getragen hatte. " Was ist zwischen dir und Emily dort am Strand gelaufen?" " Nichts, wir haben uns nur gegenseitig den Halt gegeben und haben beide um Nele geweint. Irgendwann ist sie dann auf meinem Schoß eingeschlafen!" " Ihr wärt ja schon ein süßes Paar!", gab lachend Felix von sich. " Felix!", gab ich nur von mir. Wie konnte er denken, dass ich mich jetzt gleich schon die die nächst beste verliebe, wo ich doch gerade erst meine große Liebe verloren hatte. Ich wusste es würde einige Zeit dauern, bis ich mich wieder in Jemand neues verlieben konnte. Jetzt hang ich noch viel zu sehr an Nele, auch wenn sie nicht mehr  bei mir war. Aber mein Herz liebt sie einfach noch viel zu sehr. Wieder diese Leere und die Traurigkeit in mir. Ich starrte nur noch auf das Feuer und ließ meinen Gedanken freien lauf. Ich wachte erst wieder aus meinen Gedanken auf, als Phil mir auf die Schulter schlug und meinte sie würden jetzt schlafen gehen. " Ich geh auch schlafen. Gute Nacht!", wir verabschiedeten uns mit einem Handschlag und dann ging jeder in sein Zelt. Als ich in das Zelt gekrochen war, sah ich, dass Emily immer noch so schlief, wie ich sie hin gelegt hatte. Kurz musste ich Lächeln. Sie war ja schon ein süßes Mädchen. Mensch Basti was denkst du schon wieder. Ich Ohrfeigte mich dafür schon so was gedacht zu haben. Leise lege ich mich neben sie und schlief dann auch gleich ein.

Sonntag, 13. April 2014

Story 2 An der Ostsee

Wie sollte das Leben ohne sie nur weiter gehn? Wie? Ich wusste es nicht. Jemand packte mich an der Schulter und zog mich rum. Meine Mutter nahm mich ganz fest in ihre Arme und tröstet mich.  Man sagt immer die Zeit heilt alle Wunden, doch heilt sie auch die Wunden, die entstehen, wenn ein Mensch geht?? Ich fühle mich so Leer. Mein Herz schmerzt und Erinnerungen an sie bringen mich fast um. Als ich mich einigermaßen beruhigt hatte, legte ich meine Blume nieder. Blieb noch kurz ganz alleine vor ihrem Grab stehen und nahm abschied von ihr. " Ich werd dich immer Lieben!", sagte ich noch ein letzte Mal. Dann folgte ich den anderen hinaus.



Bastis- Sicht-

Die Wochen zogen einfach so an mir vorbei. Heute begangen die Ferien. Die aller ersten Ferien ohne Nele.  Meine Kumpels hatten eine Woche  Urlaub an der Ostsee geplant, damit ich mal raus aus Wipperfürth kam. Eigendlich wollte ich nicht, aber sie haben so lange auf mich eingeredet, dass ich jetzt doch mit fahre. " Basti hast du alles gepackt, dann können wir ja los. Wir müssen nur noch ein kurze Pause am Bahnhof machen!", sagte Felix zu mir.
" Ja ich hab alles gepackt, es kann los gehn. Aber warum müssen wir noch mal am Bahnhof halten?", fragte ich ihn total verwirrt.
" Das wirst du dann schon sehen!"; gab er nur von sich.
Ich verabschiedete mich von meinen Eltern und stieg dann in Felix´s Auto ein.  Wie sehr würde ich mir jetzt wünschen, dass Nele mit mir in den Urlaub fahren könnte. Zwei Wochen sind seit ihrem Tot vergangen und ich höre Nachts immer noch ihre Stimme. Oft wache ich Nachts auf, weil ich denke ich hätte sie gehört, doch in meinem Zimmer ist alles still. Viel zu still.
Ich war total in meinen Gedanken versunken, dass ich gar nicht merkte, dass wir bereits am Bahnhof angekommen waren. Phil und Felix stiegen aus, während ich im Auto sitzen blieb und meinen Gedanken wieder nach ging. Plötzlich wurde die Autotür neben mir aufgemacht und Emily streckte ihren Kopf herein.
" Na Basti!"
" Emily was machst du hier?", fragte ich sie.
" Deine Jungs haben mich eingeladen mit zu fahren!"
" Ist ja cool!"
Seit Neles Beerdigung sind Emily und ich Freunde geworden. Sie war danach noch eine ganze Wochen in Wüpperfürth bei mir geblieben um mich abzulenken. Warum sie das tat wusste ich nicht, schließlich kannten wir uns da ja noch nicht mal so richtig. Und so lernte sie dann auch Phil und Felix kennen, die sie ebenfalls genau so schnell wie ich in ihr Herz geschlossen hatten.
" Wie gehts dir Basti?"
" Den Umständen entsprechen würde ich mal sagen. Ich sehe sie nachts immer noch vor meinen Augen. Höre oft noch ihre Stimme. Sie lässt mich einfach nicht los. Ich vermiss sie einfach viel zu sehr. Meine Noten sind imm Moment auch nicht so toll. Aber naja ist halt so!", gab ich von mir.
" Basti das braucht alles seine Zeit. Du wirst sie nicht von heute auf morgen vergessen können. Du hast sie geliebt. Das wird auch wieder anders glaub mir und es ist vielleicht mal gar nicht so schlecht, wenn du aus Wipperfürth mal raus kommst und was anderes siehst!"
" Und wie ich sie geliebt habe. Vermudlich hast du recht. Ich muss echt mal was anderes sehen!" gab ich zu.
" Na siehst du, dann machen wir uns doch  mal eine schöne Woche an der Ostsee. Ach Jungs,  bei wem darf ich eigendlich am Zelt schlafen?" fragte sie so nebenbei.
" Du kannst bei mir schlafen. Phil und Felix wollen sicher in ein Zelt gehen!"
" Und ob wir das wollen. Bei Basti bist du sehr gut aufgehoben. Er ist doch so ein Frauenversteher!"
" Ihr Scherzkekse. Lasst ihn doch mal in Ruhe!", gab Emily lachend von sich.
Echt eine Klasse Einstellung hatten die Jungs von mir.
Die weiter Fahrt verschlief ich. Ich wachte erst wieder auf, als wir an der Ostsee ankamen. Ich stieg aus dem Auto aus und streckte mich erstmal. Dann ging es ans Zelt aufbauen......

Donnerstag, 3. April 2014

Kurze Info

Hallo ihr Lieben,

ich wollte mich mal kurz bei euch melden.
Es tut mir richtig leid, dass es im moment nicht weiter geht mit der Geschichte, aber ich steck gerade mitten in der Vorbereitungszeit für meine Abschlussprüfung!!! Bin jeden Tag neben meiner Arbeit am lernen, dass heißt abends von der Arbeit nach hause und noch lernen :/
Sobald alles rum ist, dann kommen wieder öfters neue Teile :)
Ich hoffe einfach, dass ihr das versteht und meinem Blog trotzdem Treu bleibt :))

 Ihr seid für mich die Besten. Ich liebe euch <3

Sonntag, 9. März 2014

Story 2 Ihr letzter Weg :(

https://www.youtube.com/watch?v=kmLkbzw0EsY
( The Rose zum anhören)


In meinem Zimmer, roch es immer noch nach ihr, obwohl sie schon seit Wochen nicht mehr hier gewesen war. Ich legte mich in meine Bett. War erschöpft von den ganzen letzten Stunden, von den ganzen langen Tagen, an denen ich an ihrem Bett gesäßen hatte und kaum geschlafen hatte. Doch jetzt war nicht an schlafen zu denken. Immer wenn ich meine Augen schloss und in ein Halbschlaf versank, sah ich sie vor mir. Spührte ihre Lippen auf meinen. Ihrer Berührungen auf meiner Haut. Jedes mal wachte ich auf schaut um mich, doch sie war nicht hier. Wieder dieses Trauer in mir, die sich mit Wut auf die Ärzten mischte.


Bastis Sicht-
Die Tage zogen nur so an mir vorbei. Die Trauer und der Schmerz hatte mein Herz erobert. Meine Freunde versuchten mich abzulenken, waren jeden Tag bei mir. Auch Emily war oft da. Wir weinten dann oft Stunden gemeinsam. Teilten unsere schönsten Momente miteinander, die wir mit Nele hatten.
Heute stand mir der schwester Schritt bevor, seitdem ich Nele verloren hatte. Heute sollte hier in Wipperfürth die Beerdigung statt finden. Ihre Eltern hatten lange überlegt, wo ihre Tochter ihre letzte Ruhe finden sollte. Ich hatte sie entscheiden lassen, hielt mich aus allem heraus, auch wenn es mir schwer fiel. Schließlich kamen sie dann doch zum Entschluss, sie hier zu begraben. Sie meinten hier war ihre Heimat, hier war ihr Leben und hier soll sie auch ihre letzte Ruhe finden.
Halb zwei und meine Nerven waren schon am Ende. Zitternd stand ich in unsere Küche und wartet darauf, dass auch der Rest von meiner Familie endlich mal fertig wurde. Ich schaute aus dem Fenster, ließ meinen Gedanken freien lauf. Ließ es zu, dass die Tränen überliefen und nasse Flecken auf meinem schwarzen Anzug machten. Es war mir egal.
Um halb 3 kamen wir an der Kirche an. Dort standen schon ihre Eltern, ihre kleine Schwester, die nicht begreifen konnte, dass ihre große Schwester nie mehr kommen wird und Emily. Gemeinsam betraten wir die Kirche. Alle war sie kommen. Klassenkameraden, Samira, Rick einfach alle, die ihr sehr nahe standen. Selbst ihre alten Freunde von damals, die sie in Stuttgard zurück gelassen hatte, waren gekommen um sie auf ihren letzen Weg zu begleiten.
Wir fanden uns in der ersten Bank ein. Auf dem Altar, stand ein Bild von ihr. Ein Bild wie sie wahr. Jetzt fühlte ich mich ihr wieder nah. So nah, als würde sie gerade neben mir sitzen und meine Hand halten, die gerade total kalt und am zittern war. Ich senkte mein Kopf, bekam fast nichts mit von der Kirche. Ich wachte erst wieder aus meiner Schockstarre auf, als meine Mutter mich am Ärmel zog und meinte, dass es zum Friedhof ginge.
Vor der Leichenhalle stand ihre Urne. Daneben wieder das selbe wunderschöne Bild, wie in  der Kirche. Es war zu viel für mich. Ich konnte mich kaum noch auf den Beinen halten als ich vor ihr stand und mir wurde bewusst, dass es das letzte mal sein wird, dass ich mich ihr so nahe fühlte. Ich spührte zwei Hände die mich leicht zu Seite schoben, es war Emily. Sie führte mich auf die Seite neben Neles Eltern. Meine Eltern, hatten sich etwas abseits gestellt, während ich bei den Liebsten von ihr stande. Ich hatte mir fest vorgenommen, eine Rede zu halten und ein letztes mal sie auf ihrem Weg mit meiner Stimme zu begleiten. Doch je  näher das ganze kam um so schlechter und um so zittriger wurde ich.
Ihre Schulkameraden hielten eine Reden. Die genau so Nele dar stellte, wie sie war. Immer ein offenes Ohr für jeden.
Auch ihre Studienkollegen ließen es sich nicht nehmen eine kleine Rede zu halten und uns ihr Beileid aus zu sprechen. Dann war meine Zeit gekommen. Meine Zeit mich von ihre zu verabschieden. Lange hatte ich an dieser Rede gefeilt. Mich bemüht die richtigen Worte zu finden. Es hat mich sehr viel Überwindung gekostet, mich daran zu setzen und  mich an sie zu erinnern. Es schmerzte viel zu sehr, aber ich hab es geschafft. Zwar nicht ganz alleine, aber immer hin.
Zitternd trat  ich an das Mikro schaute mich um und schluckte. Versuchte meine Stimme zu normalisieren und nicht gleich zu weinen.
" Es fällt mir jetzt ziemlich schwer die richtigen Worte zu finden, geschweigedenn etwas zu sagen. Aber ich fühl mich einfach als ihre Freund dazu verpflichtet. Wie jeder hier weiß, waren wir ein Paar. Ein glückliches Paar, dass noch viel gemeinsam erleben wollte. Doch das Schicksal meinte es anderes mit uns. Es war für sie als auch für mich ein Schock, als wir erfahren mussten, dass sie unheilbar Krank war. Die letzten Tage verbrachte ich nur noch an ihrer Seite, bis zum Schluss. Bis sie einfach ihre Augen schloss und mich hier zurück lässt. Ich hab sie so sehr geliebt!" Meine Stimme zitterte, wieder musste ich schlucken um die Stimme nicht zu verlieren. Tränen die schon langsam über meine Wangen liefen, aber ich fing mich noch mal kurz. " Nele ich wollte dir einfach noch mal sagen, wie sehr ich die Liebe. Ich werde dich immer Lieben. Lebwohl mein Schatz!", langsam ging ich wieder von dem Mikro weg und stellte mich neben Emily, die ihren einen Arm um mich legte, damit ich ja nicht fiel. Ich fühlte mich wacklig auf den Beinen und drohte jeden moment um zufallen, so kam es mir aufjedenfall vor. Deshalb war ich froh, dass Emily mich fest hielt.
Die Urne wurde von Emily ans Grab getragen. Dort nahm ich noch mal all meinen Mut zusammen und sang. Sang nur für sie. Ich nahm in diesem Moment die Leute die um mich herum standen nicht mehr wahr. Meine Gitarre ertönte und meine Stimmte setzte ein, ziemlich wacklig aber egal dachte ich mir.

  Some say love, it is a river
That drowns the tender reed
Some say love, it is a razor
That leaves your soul to bleed

Some say love, it is a hunger
An endless aching need
I say love, it is a flower
And you, its only seed

It's the heart afraid of breaking
That never learns to dance
It's the dream afraid of waking
That never takes the chance

It's the one who won't be taking
Who cannot seem to give
And the soul, afraid of dyin'
That never learns to live

When the night has been too lonely
And the road has been too long
And you think that love is only
For the lucky and the strong

Just remember in the winter
Far beneath the bitter snows
Lies the seed that with the sun's love
In the spring becomes the rose.

Danach brach die Welt für mich zusammen. Ich brach in Tränen aus. War einem Zusammenbruch ziemlich nahe. Wünschte mir sie wäre noch hier. Würde mich jetzt in ihre Arme nehmen und mir sagen, dass alles gut werden würde. Aber es wird nie mehr so sein. Nie mehr. Ich hatte sie verloren, für immer. Wie sollte das Leben ohne sie nur weiter gehn? Wie? Ich wusste es nicht. Jemand packte mich an der Schulter und zog mich rum. Meine Mutter nahm mich ganz fest in ihre Arme und tröstet mich.  Man sagt immer die Zeit heilt alle Wunden, doch heilt sie auch die Wunden, die entstehen, wenn ein Mensch geht?? Ich fühle mich so Leer. Mein Herz schmerzt und Erinnerungen an sie bringen mich fast um. Als ich mich einigermaßen beruhigt hatte, legte ich meine Blume nieder. Blieb noch kurz ganz alleine vor ihrem Grab stehen und nahm abschied von ihr.
" Ich werd dich immer Lieben!", sagte ich noch ein letzte Mal. Dann folgte ich den anderen hinaus. 


Montag, 3. März 2014

Story 2 Wenn die Kraft nach lässt :(

Nichts war zuhören außer unser Atem und das Piepsen der Geräte.
Gegen Abend kamen ihre Eltern wieder, im Schleptau ein Mädchen, dass nicht Älter zu scheinen schien wie Nele. Sie wurde kreide bleich, als sie Nele so sah. Sie konnte sich kaum noch auf den Beinen halten, sodass ich ich irgendwie aufsprang und sie fest hielt. Sie zitterte am ganzen Körper. Ihre Tränen liefen über. Ich begleitet sie zu meinem Stuhl und ließ sie drauf sitzen. Still schweigend standen wir um Nele herum. Jeder ging seinen Gedanken nach

Basti´s Sicht:

Ich war gar nicht richtig bei der Sache, alles spielte sich in Zeitlupe neben mir ab. Ihr Vater der hecktisch an der Glocke für die Schwester drückte. Ihre Mutter die mit Tränen in den Augen neben mir stand. Das Mädchen das zitternt auf meinem Stuhl saß und ich, der nicht fähig war irgendetwas zu tun, als die Geräte richtig laut schrillten. Schwestern Ärzte rannten ins Zimmer schoben uns unsaft zur Seite. Schnell wurde sie aus dem Zimmer geschoben. Mein Blick ging ihr nach. Erst jetzt wurde mir bewusst, was passiert war. War kaum noch in der Lage zu stehen. Tränen die überliefen. Ich fing an am ganzen Körper zu zittern. Sie darf nicht sterben. Sie darf nicht sterben, ging es mir immer und immer wieder durch  meinen Kopf. Minuten vergingen, die sich wie Stunden anfühlten. Stunden, die sich wie Tage anfühlten. Ich ging hinaus auf den Gang lief auf und ab. Hinter einer diesen Türen, kämpften gerade zwei Ärzte um das Leben von Nele. Plötzlich ging eine Türe auf und ein Arzt zog seine Kappe und den Mundschutz ab. Er kam sofort auf mich zu. Erwartungsvoll und immer noch in der Hoffnung, dass sie es überlebt hatt, stand ich ihm gegenüber. Ich konnte in diesem Moment sein Blick nicht deuten. " Gehn wir in ihr Zimmer wo ihre Familie wartet. Ich muss mit euch allen reden!" Stumm ging ich dem Arzt hinterher. Ihre Mutter lag längst in den Armen ihres Mannes. Das Mädchen saß heulend auf dem Stuhl.
" Herr und Frau Winter, Herr Wurth. Ich muss ihnen leider mit teilen, dass wir ihre Leben nicht retten konnten. Sie haben gewusst, dass es irgendwann so kommen würde. Es tut mir Leid!"
Trauer und Wut mischten sich in mir. " Was reden sie da, Sie haben einfach aufgeben. Aufgeben, die Krankheit zubesiegen. Ihnen ist es doch egal ob sie sterben wird!"
" Herr Wurth beruhigen sie sich. Wir haben alles getan, was in unserer Macht stand. Sie haben gewusst, dass es gegen diese seltene Krankheit keine Medikamente gibt. Das es bei ihr schon sehr weit vortgeschritten war. Wenn sie es überlebt hätte, dann wär sie nie mehr die Selbe gewesen. Sie wäre ein Pflegefall gewesen. Es war das Beste für sie. Glauben sie mir das!"
Mit erhobene Faust ging ich auf den Arzt zu. Doch noch bevor ich ihn erreichen konnte, backten zwei zierliche, zitternte Hände meine Hand und zogen mich zurück. Es war das Mädchen, dass sich halbwegs wieder gefasst hatte.
" Sebastian, ich glaube es ist für jeden hier nicht leicht. Auch nicht für die Ärzte.  Sie versuchen hier jedes Leben zu retten, aber ab und zu geht es einfach nicht. Nele war ein besonderes Mädchen. Ein Mädchen, dass laut der Erzählung ihrer Eltern sehr glücklich mit dir war. Sie findet jetzt Ihrer Ruhe. Ist keine Schmerzen mehr ausgesetzt. Sie ist erlöst. Es bringt nichts, die Schuld an den Ärzten zu suchen!"
Sie hatte recht mit allem was sie sagte. Tränen liefen über. Ich ließ mich in ihre Arme fallen so weinten wir beide.
" Ein Wunsch hab ich aber noch. Ich würde sie gerne noch einmal sehen. Ihr Gesicht sehen. Ihr einmal noch nahe sein!" gab ich leise von mir.
" Das dürfen sie Herr Wurth. Komm sie mit!"
Wir liefen den weißen Gang entlang und in den Operationsaal. Dort lag sie wieder in ihrem Bett, als wäre nichts passiert. Sie sah aus, als würde sie schlafen. Die Augen geschlossen. Ihre Hände auf der Decke gefalltet.
Ich ging auf sie zu. Blickte in ihre leeres Gesicht. Nahm ihre noch halbwegs warme Hand in meine, streichelte zärtlich darüber. Strich über ihr Gesicht und durch ihre Haare. Legte kurz meine Lippen auf ihre Wange. Ließ meinen Tränen freien lauf. Sie tropften auf ihr Gesicht.
" Warum musstest du gehn. Warum?? Ich werde nie aufhören dich zu lieben. Nie, hörst du!" Ich nahm nicht wahr, dass ihre Eltern ebenfalls den Raum betraten. Sie stellten sich hinter mich. Ihr Vater legte trösten seine Hand auf meine Schulter. Draufhin drehte ich mich zu ihnen um. Schaut in ihre Gesichter. Sie waren genau so mitgenommen wie ich. Ich hielt es nicht länger hier aus. Ich musste raus. Raus an die Luft. Draußen auf dem Gang saß wieder das Mädchen. Sie kam auf mich zu und nahm mich wieder in ihre Arme. Ich ließ es zu. Ließ mich von ihr Trösten. Irgendwann löste ich mich aus ihrer Umarmung und ging ohne eine Wort zu sagen. Nach draußen. Ließ mich dort auf einer Bank nieder. Ich hatte alles verloren. Alles was mir so wichtig war.  Wie soll ich bloß ohne sie weiter leben. Wie?? Alle dies Fragen quälten mich. Ließen mich nicht mehr klar denken. Jemand ließ sie neben mir nieder.
" Ich hab mich noch gar nicht vorgestellt. Ich bin Emily!", sagte nun das Mädchen zu mir, sie versuchte mich ab zu lenken.
" Hallo Emily!", brachte ich leise zwischen meinen Zähnen hervor.
" Sie war alles für mich. Alles!", gab ich leise von mir.
" Ich weiß Sebastian, ich weiß!"
Wieder Tränen die überliefen und auf mein T-shirt tropften. Erinnerungen die hoch kamen.  Bilder die sich vor meinen Augen abspielten.
Ihre Eltern brachte mich am späten Nachmittag nach hause: Dort wussten meine Eltern schon bescheid. Alle nahme sie mich in ihre Arme. Sprachen mir tröstente Wort zu, aber ich war gefangen in meiner Trauer.
In meinem Zimmer, roch es immer noch nach ihr, obwohl sie schon seit Wochen nicht mehr hier gewesen war. Ich legte mich in meine Bett. War erschöpft von den ganzen letzten Stunden, von den ganzen langen Tagen, an denen ich an ihrem Bett gesäßen hatte und kaum geschlafen hatte. Doch jetzt war nicht an schlafen zu denken. Immer wenn ich meine Augen schloss und ihn ein Halbschlaf versank, sah ich sie vor mir. Spührte ihre Lippen auf meinen. Ihrer Berührungen auf meiner Haut. Jedes mal wachte ich auf schaut um mich, doch sie war nicht hier. Wieder dieses Trauer in mir, die sich mit Wut auf die Ärzten mischte.


Sonntag, 16. Februar 2014

Story 2 Keine Veränderung

Für mich brach einen Welt zusammen. Alle Hoffnungen, dass alles wieder gut werden würde, wurde von einer Sekunde auf die andere zu  nichte gemacht.
" W... wie lang hat sie noch zu leben?"
" Das wissen wir nicht!"
Meine heile Welt brach zusammen......


Basti´s Sicht-

Tage und Stunden vergingen, ohne das sich etwas an Nele´s Zustand veränderte. Ich fühlte mich ausglaugt und müde, doch ich wollte sie einfach nicht alleine lassen. So oft hatten mir ihre Eltern angeboten mich nach hause zu fahren, damit ich etwas schlafen konnte, doch ich wollte nicht. Ich wollte bei ihr bleiben. Ein leises Klopfen an der Türe, ließ mich aus meinem Wachtraum aufschrecken. Ich drehte mich zu Tür, die gerade aufging.
Mit gesenktem Blick traten Rick und Samira in den Raum. Rick kam sofort auf mich zu und nahm mich freundschaftlich und mitfühlend in seine Arme, auch er kämpfte mit den Tränen. Samira die wohl immer noch etwas gekränkt von Nele und mir war, ging auf die andere Seite von ihrem Bett und  schaute sie an, auch sie  kämpfte mit den Tränen, dass sah ich in meinem Augenwinkel. Kurz öffnete sie ihre Augen, schaute uns alle an, sowie wir neben ihr Standen. Jeden einzelen schenkte sie ein kurzes Lächeln, dass sie immer mehr anstrengete. Das Reden wurde von Tag zur Tag schlechter, wir waren mittlerweile schon so weit, dass sie schon gar nichts mehr sagte. Ich würde alles dafür her geben, nur damit sie wieder gesund wird, doch die Ärzte hatten den Kampf schon aufgeben. Und mir hatten sie gesagte, ich sollte mich damit abfinden, doch ich konnte es nicht. Sie ist meine Liebe, wir haben schon so viel durch gemacht und haben uns nie unterkriegen lassen. Gerne erinnere ich mich zurück, als ich Nele das erstemal begegnet bin. Unser erster Kuss, der ganze Streit mit Samira. Und jetzt sollte alles so enden??
" Basti lass uns mal nach draußen gehn. Raus an die frische Luft!", sagte Rick ganz leise zu mir. Ich wollte nicht, aber er zog mich auf und führte mich nach draußen. Wir ließen uns auf eine Parkbank nieder und keiner sagte ein Ton. Es kam einfach so über mich, ich weinte. All das was sich die ganzen Tagen hier aufgestaut hatte, was ich nie vor Nelen zeigen wollte, kam endlich heraus. Ich zitterte am ganzen Körper, viele Tränen rollten über meine Wangen, es war mir egal ob mich die Leute so sahen. Rick nahm mich sofort in seine Arme und versuchte mich zu trösten. Doch auch er hatte wieder mit den Tränen zu kämpfen. Nach einer  Viertelstunde gingen wir wieder zurück zu Nele. Samira hielt ihre Hand und weinte. Rick strich ihr über den Rücken, sodass sie aufsah und bedeutet ihr, dass sie jetzt besser gehen sollten. Sie nickte. Beide schaute sie noch mal auf Nele und versicherten mir, dass sie morgen wieder kommen würden, dann gingen sie. Zurück blieb Nele, ich und die einsame Stille. Nichts war zuhören außer unser Atem und das Piepsen der Geräte.
Gegen Abend kamen ihre Eltern wieder, im Schleptau ein Mädchen, dass nicht Älter zu scheinen schien wie Nele. Sie wurde kreide bleich, als sie Nele so sah. Sie konnte sich kaum noch auf den Beinen halten, sodass ich ich irgendwie aufsprang und sie fest hielt. Sie zitterte am ganzen Körper. Ihre Tränen liefen über. Ich begleitet sie zu meinem Stuhl und ließ sie drauf sitzen. Still schweigend standen wir um Nele herum. Jeder ging seinen Gedanken nach

Sonntag, 9. Februar 2014

Story 2 Eine Heile Welt bricht zusammen

" Oke. Schatz ich bin gleich wieder da!", sie nickte nur. Ich sah ihn ihre Augen die Angst und die Tränen die immer wieder überliefen. Zärtlich strich ich sie mit meinem Daumen weg. Es fiel mir schwer sie hier zu lassen. Aber ich musste es tun. Draußen auf dem Flur über kammen mich wieder die Tränen, die überliefen. Vor mir verschwamm der Flur. Als ich in meinem Auto saß versuchte ich mich zu beruhigen. Dann startet ich den Motor und fuhr nach Hause. Dort packte ich dann ihre Sachen zusammen....

Basti´s   Sicht

Noch bevor ich wieder zurück zu Nele fahren konnte klingelte mein Handy.  Auf dem Display stand die Nummer meines Management, ich musste ran gehen.
" Ja Wurth hier!"
" Hallo Basti, hier ist Gottfried. Ich wollte dir nur sagen, dass nächste Woche eine Tour für dich ansteht!"
" Was nächste Woche!", ich war geschockt, aber irgendwie freute ich mich auch.
" Ja nächste Woche!"
" Gottfried ich kann nicht!"
" Wie du kannst nicht, du musst!"
" Ich kann nicht, ich kann Nele nicht alleine lassen. Sie... sie!" ich fing das stottern an.
" Was ist mit Nele Basti?"
" Sie ist gesundheitlich sehr angeschlagen und ich möchte sie, so nicht alleine lassen!"
" Basti ich kann dich da voll und ganz verstehen, aber du musst auch an deine Karriere denken!"
" Kann ich mich nochmal bei dir melden, ich muss los zu Nele!"
" Ja kannst du, aber denk dran es ist wichtig, dass du mit deinem neue Album auf Tour gehst!"
" Ich werde daran denken!"
Er hatte mit allem so Recht, ich musste mit meinem neuen Album auf Tour gehen, wenn ich groß raus kommen wollte. Noch dazu konnte ich meine Fans einfach nicht enttäuschen, doch konnte ich einfach so Nele in ihrem Zustand alleine lassen. Sie braucht mich doch gerade jetzt. " Basti!", kam es von meiner Mutter aus der Küche.
" Ja, du Mama ich hab gerade keine Zeit, ich muss wieder los!", rief ich ihr  in die Küche und verließ schnell das Haus.
Als ich wieder in der Praxis ankam, saß Nele schon wieder im Wartezimmer kreide Bleich, den Kopf gesenkt. Ich hörte sie leise wimmern. Ich ging auf sie zu, hob ihren Kopf an und schaute in ihre wunderschönen Augen. Ich zog sie auf und nahm sie ganz fest in meine Arme, dann begang sie zu reden.
" Ich hab mit meinem Leben schon abgeschlossen, Basti. Wer weiß, ob alles wieder gut wird!"
" Nele hör auf so zu Reden, alles wird wieder gut. Ich versprech es dir!", aber dieser Satz klang nicht so überzeugend, ich sprach ihn viel zu leise aus.
" Es tut mir Leid, dass ich sie jetzt stören muss, aber der Chef möchte sie noch mal sprechen. Ich nahm ihre Hand in meine, dann gingen wir wieder in das Zimmer, wo  Dr. Schneider schon auf uns wartet.
" Frau Winter, Herr Wurth, ich hab alles geregelt. Sie können Nele sofort nach Köln in diese Einrichtung bringen. Dort wird sofort die Behandlung angefangen!"
" Danke für alles Dr. Schneider!"
" Kein Problem Herr Wurth!" Er gab Nele und mir die Hand und wünschte uns alles gute.
Meine Gedanken waren schon längst nicht mehr bei der Tour, nein sie waren bei Ihr. Wie ging es ihr wohl gerade? Ich stellte mir Leise diese Fragen. Hand in Hand verließen wir die Praxis, keiner sagte ein Wort. Wir waren jeder bei seinen Gedanken bei sich. Wie sollte das nur weiter gehn.
Ich öffnete ihr die Türe und sie setzte sich erschöpft auf den Sitz. Ich beugte mich über sie. Legte kurz meine Lippen auf ihre Stirn. Streichelte kurz über ihre blassen Wangen, dabei schloß sie kurz ihre Augen.
" Hey schau mich an Schatz, wir schaffen das gemeinsam hörst du. Wir schaffen das. Ich lass dich nicht so einfach gehn. Ich brauch dich doch!", die Traurigkeit und die Angst, die ich eigentlich vor ihr verstecken wollte kam über mich. Tränen sammelten sich in meine Augen und wollten austreten, doch ich ließ es nicht zu. Kurz schaute ich nach oben in den Himmel, der Wolkenlos war. Die Sonne wärmte mein Gesicht. Ein leichter Händedruck, ließ mich wieder aus meiner Starre erwachen. Ein kleines Lächeln huschte über ihr Gesicht, auch wenn es nur von kurzer Dauer war.
" Lass uns fahrn!", kam ganz leise von ihr.
" Ja du hast recht!" Auf was sollten wir noch warten, es war schon alles gesagt worden.
Wir setzten den Weg nach Köln fort.

1 Woche später.....
Durch das Trängeln von Nele, bin ich schließlich doch auf Tour gegangen. Aber immer mit dem Gedanken bei ihr. Es ließ  mich einfach nicht los. Ihre Eltern die mittlerweile gekommen waren, besuchten sie jeden Tag und hielten mich auf dem laufenden. Heute war alles anderes. Der Tag fing schon mal scheiße für mich an und wurde noch schlimmer. Mein Handy klingelte es war Neles Mutter, dass erkannte ich sofort.
" Hallo!"
" Hallo Basti, du musst sofort kommen Nele geht es schlechter!"
" Was?"
" Ja leider, sie möchte dich bei sich haben!"
Das ließ ich mir nicht zweimal sagen. Ich ließ alles stehn und liegen und brachte meinen Fahrer dazu mich nach Köln zu fahren. Während der Autofahrt informierte ich Gottfried, der  nicht so begeister davon war, dass ich einfach gegangen bin. Schließlich musste er jetzt meinen Fans erklären wo ich war und das Konzert absagen. Ich wusste, es würde meine Fans traurig stimmen. Aber es war mir egal, mir ging es gerade einfach nur um Nele.
Im Krankenhaus angekommen, erwartete mich schon Neles Mutter, die mit Tränen in den Augen gegenüber vor mir stand.
" Was ist den los?", fragte ich sofort.
" Sie....!", weiter kam sich nicht. Sie sackte tränenüberströmt vor mir auf dem Boden zusammen.
" HILFE!", schrie ich laut, ich war selbest nicht in der Lage ihr zu Helfen. Es war im moment alles zu viel für mich. Schnell waren 2 Krankenschwester da, die Nele´s Mutter halfen.
 Sie bekam ein paar Beruhigungstropfen zum runter kommen und ließen sie ein bisschen auf einem Stuhl sitzen.
" Basti du kannst schon zu Nele gehn. Ich bin ihr gut umsorgt!", sagte sie immer noch leise und mit den Gedanken gar nicht ganz bei sich zu mir.
" Na gut!" Ich ließ sie dort alleine Sitzen und ging zu Nele´s Zimmer. Meine Hand zitterte, als ich sie auf den Türknauf legte. Leise öffnete ich sie. Vor dem Bett stand ihr Vater, der behutsam ihre Hand strich. Leise ging ich auf die beiden zu. Legte Freundschaftlich einen Hand auf den Rücken ihres Vaters, auch er hatte tränen in den Augen. Ich sah sie an. Meine Nele. Sie lag im Bett noch blasser als vor einer Woche. Ihre schönen Haare waren alle weg.  Ihre Augen geschlossen. Ihr Körper fast leblos. Würde man nicht sehen, dass sie noch atmete, dann hätte sie Tod sein können. Wortlos verließ ihr Vater den Raum  ließ uns alleine. Ich nahm auf dem Stuhl neben ihr Platz und nahm ihre Hand in meine. Tränen stiegen auf und liefen über.
Langsam öffnete sie ihre Augen und schaute mich an.
" Du bist hier!", kam ganz leise von ihr.
" Ja das bin ich und jetzt lass ich dich nicht mehr alleine. Ich werde nicht mehr von deiner Seite weichen hörst du!"
" Schön zu hören. Singst du mir was vor?", fragte sie mich
Leise sang ich ein Lied von meinem Album, dabei schloss sie wieder ihre Augen und schlief ein.
Was war nur aus ihr geworden. Der Krebs hat ihr alles genommen und mir auch.  Ihre gute Laune. Ihr Lächeln und selbst den Körper. Sie war dünner, wie sonst. Es schien so, als gehörte ihr Körper schon gar nicht mehr ihr. Es ist schrecklich sie so leiden zu sehen.
Tage und Nächte verbrachte ich  nun im  Krankenhaus an ihrer Seite, ihr Zustand immer noch kritisch, je mehr Chemo sie bekam um so mehr baute sie auch ab. An Laufen war schon gar nicht mehr zu denken. Nichts ging mir. Meisten schlief sie nur noch. Irgendwann verlor ich einfach die Geduld. Als ein Arzt kam um nach ihr zu schauen fuhr ich aus meiner Haut.
" Wie lang soll das noch so weiter gehn bitte? Ich dachte sie sollte bald zur Blutwäsche und neues Blut bekommen!", schrie ich ihn schon fast an.
" Herr Wurth beruhigen sie sich bitte. Sie sind wohl noch nicht aufgeklärt worden oder?"
"Nein von wem den auch?"
" Oke hören sie zu. Es steht schlechter um sie, als wir bis her angenommen haben. Bei weitern Untersuchungen ist uns aufgefallen, dass sie noch zusätzlich an eine selte Krankheit erkrankt ist. Gegen die es noch kein Heilmittel gibt. Bei ihr ist es schon so weit ausgeprägt, dass wir dagegen nichts mehr tun können.
" Was!"
" Es tut mir Leid Herr Wurth!"
Für mich brach einen Welt zusammen. Alle Hoffnungen, dass alles wieder gut werden würde, wurde von einer Sekunde auf die andere zu  nichte gemacht.
" W... wie lang hat sie noch zu leben?"
" Das wissen wir nicht!"
Meine heile Welt brach zusammen......

Sonntag, 2. Februar 2014

Story 2. Die grausame Realität

" Werde ich tun. Danke schon mal!", wir abschiedeten uns und verließen Hand in Hand die Praxis. Irgendwie ahnte ich nichts gutes und das sollte sich auch ganz schnell Bewahrheiten....


Basti´s Sicht-

Im moment war mir alles egal, selbst die Musik und die Fans.  Nele ging es mit jeder weiteren Stunde schlechter. Ihre Augen waren geschlossen, ihr Atem ging gleichmäßig. Ihr Kopf auf meinen Schoß. Das einzigste was mich gerade noch so ein bisschen beruhigte. Sie war noch da, hier bei mir. Die Angst sie verlieren zu können machte sich mit jeder weitern Minute, die ich darüber nach dachte, was sein könnte in meinem Körper breit. Zärtlich strich ich ihr durch ihre Haare, immer vorsichtig sie nicht auf zuwecken.

Nele´s Sicht-
In meinem Träumen zog das Leben an mir vorbei. Ich sah gerade Basti vor mir. Mit Tränen in den Augen. Ich lass ihn seinen Augen, die Angst. Total verstrört und gleichzeitig auch traurig, wachte ich auf. Tränen rollten über meine Wangen. " Hey pscht Nele, alles wird wieder gut!", kam gleich von Basti, der mich beruhigte. Alles was ich jetzt brauchte war seine Nähe und seine Liebe zu mir. Ich kuschelte mich noch enger in seine Arme. Er ließ sich nach hinten auf sein Bett fallen, sodass ich auf seinem Bauch lag. Seine Decke legte er über uns, damit ich auch ja nicht fror. Seine eine Hand ruhte auf meinem Rücken während die andere zärtlich über meine Wange strich. Seine Augen fixierten meine. So lagen wir da. Irgendwann jedoch müssen wir beide wohl eingeschlafen sein.
Am frühen Morgen weckte uns Margit. " Hey ihr zwei. Dr. Schneider hat angerufen, ihr sollt sofort zu ihm kommen!" Na toll, das war ja mal ein guter Morgen, besser kann es ja gar nicht werden. Dachte ich mir nur. Mein Schädel brummte heftig, ich konnte mich kaum noch auf den Beinen halten sodass Basti mir anordnete auf dem Bett sitzen zu bleiben. Ich sagte ihm was ich anziehen mochte und er brachte es mir. Zusammen mit seiner Hilfe war ich auch ganz schnell angezogen. So jetzt der Weg zum Bad. " Komm ich stütze dich!", kam von ihm. Zärtlich küsste er meine Stirn bevor er mich auf zogen und mich an sich zog. Gestützt durch Basti gelangte ich auch ins Bad, dort kämmte ich mich und putzte meine Zähne. Dann ging es auch schon los zu Dr. Schneider.
" Ah, da seid ihr ja schon!", kam von Dr. Schneider, der schon auf uns gewartet hatte.
" Hallo Herr Dr. Schneider!", begrüßten Basti und ich ihn und gaben ihm freundlich die Hand.
" Lasst uns in mein Behandlungsraum gehen!"
Gesagt getan Basti und ich nahmen wieder auf den gleichen Stühlen platz wie gestern und warteten gespannt auf Dr. Schneider, was er uns zu berichten hatte.
" Ich hab leider keine gute Nachrichten für dich Nele! Es wird dich und sehrwahrscheinlich auch dich  Basti aus der Bahn werfen. Es wir eure Liebe zu einander unter Beweis stellen!"
" Reden sie nicht so viel um den heißen Brei. Ich will endlich wissen, was mit meiner Freundin ist!", kam von Basti, dem seine Geduld schon zu neige ging.
Ich dagegen zitterte am ganzen Körper und nahm, dass was Dr. Schneider gerade gesagt hatte noch gar nicht so richtig wahr.
" Na gut Herr Wurth und Frau Winter.  Durch das Blut abnehmen konnten wir feststellen, dass sie Frau Winter an Leukemie erkrankt sind. Man nennt es auch Blutkrebs!"
" Bitte was?", Basti war geschockt sprang von seinem Stuhl auf.
" Das kann doch gar nicht sein!"
" Herr Wurth beruhigen sie sich doch bitte. Das ist jetzt das letzte was Nele braucht. Sie braucht ihre Unterstützung. Es steht ihr eine Schwere Zeit bevor und nicht nur ihr sondern ihnen auch!"

Bastis Sicht-
Ich konnte mich mit diesem Gedanken einfach nicht abfinden. Nele soll Blutkrebs haben. Tränen sammelten sich in meine Augen. Es war alles zu viel für mich. Am liebsten würde ich die Wände um schmeißen oder einfach nur aus diesem schlechten Traum auf wachen. Doch es war kein Traum, es war die Realität. Die grausame Realität, die unsere Liebe auf eine harte Probe stellt. Die es jetzt galt zu bestehen. Ich setze mich wieder neben Nele, die genau so geschockt war wie ich. Ihre Tränen liefen über. Ich nahm sie ganz fest in meine Arme. Versuchte sie zu trösten. Küsste leicht ihre Haare.
" Was gibt es für Möglichkeiten um den Krebs zu bekämpfen?", fragte ich Dr. Schneider, nachdem ich mich wieder halbwegs unter Kontrolle hatte.
" Ich würde sie  gerne in eine bestimmte Klinik für Leukemie erkrankte Patienten überweisen. Dort ist sie in sicheren Händen. Ich schätze der Kollege dort wird erstmal mit Chemotherapie anfangen. Danach wird sehr wahrscheinlich ein Blutspender gesucht werden, damit das Blut ausgetauscht werden kann!"
" K... Kann man daran sterben!", brachte ich leise hervor.
" Ich möchte sie nicht verängstigen, aber ja kann man leider!"
Nele´s Körper zitterte immer mehr, auch ich fing langsam an zu begreifen wie es um sie stand. Aus der Traurigkeit und der Geschocktheit war Angst geworden. Angst vor dem Weg, der jetzte vor uns stand. Ein Weg der in die Ungewissheit führt. Wo keiner weiß, wie es weiter gehen wird.
" Herr Wurth, packen sie die Sachen für ihre Freundin zusammen und kommen sie mit diesen Sachen wieder hier her. Ich werde unterdessen Nele noch mal untersuchen!", hollte mich der Arzt aus meiner Schockstarre zurück.
" Oke. Schatz ich bin gleich wieder da!", sie nickte nur. Ich sah ihn ihre Augen die Angst und die Tränen die immer wieder überliefen. Zärtlich strich ich sie mit meinem Daumen weg. Es fiel mir schwer sie hier zu lassen. Aber ich musste es tun. Draußen auf dem Flur über kammen mich wieder die Tränen, die überliefen. Vor mir verschwamm der Flur. Als ich in meinem Auto saß versuchte ich mich zu beruhigen. Dann startet ich den Motor und fuhr nach Hause. Dort packte ich dann ihre Sachen zusammen....


Samstag, 11. Januar 2014

1 Woche später

" Schlaf gut mein Engel!", kam noch ganz leise von ihm. Doch das bekam ich schon gar nicht  mehr richtig mit. Ich spührte wie etwas weiches auf mich fiel und seine Hände sich um mich schlungen, dann war ich auch schon eingeschlafen.....

Nele´s Sicht-

1 Woche war nun vergangen, alle Lieder waren im Kasten. Basti und ich waren wieder zurück nach Wipperfürth geflogen und genossen dort unsere Ruhe, doch heute war irgendwie alles anders.
Mir ging es heute nicht so gut, sodass ich im Bett blieb.
"Schatz möchtest du einen Tee haben?", rief Basti nach oben.
" Ja gerne!"
Nach 10 Minuten ging die Türe von Bastis Zimmer auf. In einer Hand hielt er zwei dampfende Tassen mit Tee. Er blieb kurz im Türrahmen stehen und bedrachtet mich.

 " Du siehst wirklich nicht so gut aus. Wenn es morgen nicht besser ist, dann suchen wir einen Arzt auf!"
" Das möchte ich aber nicht!"
" Ohne Widerrede. Hast du verstanden?"
Ich antwortet nicht darauf, aber ich wusste er hatte Recht. Mit keiner Krankheit ist zu Spaßen, auch wen es nur einen harmlose Erkältung ist.
Basti kümmerte sich liebevoll um mich, sein Nähe tat mir gut. Mit jeder Stunde die verstrich ging es mir schlechter. Ich fror am ganzen Körper, war kaum noch in der Lage meine Augen auf zu halten. Mein Gesicht war laut Basti ziemlich blass.
Auch in der Nacht schlief ich ziemlich unruhig, ich wachte immer wieder auf. Wälzte mich in und her, sodass auch Basti immer und immer wieder aufwachte. In seinen Augen las ich Angst und das Mitgefühl.
Irgendwann war ich doch eingeschlafen.
" Schatz auf wachen, wir haben einen Termin beim Arzt!", weckte mich Basti liebvoll
Müde und total wackelig auf den Beinen stand ich auf und zog mich an. An diesem Morgen war mir alles egal. Egal wie ich aussah, egal was ich an hatte, hauptsache ich war schnell fertig und saß oder lag wieder irgendwo. Mit Basti fuhren ich zu einem gewissen Dr. Schneider, der mich genau untersuchte.
" Fr. Winter sie sehen gar nicht gut aus. Seit wann geht es ihnen den so schlecht?", fragte er mich.
" Seit gestern morgen!"
" Es könnte so vieles sein. Es könnte eine Grippe sein oder etwas ganz Anderes.Ich würde ihnen gerne Blut abnehmen, danach können wir genau sagen, an was sie leiden!", gab er von sich.
Oh nein Blut abnehmen? Davor habe ich panische Angst, dass schien auch Basti zu merken. Er streichelte zärtlich über mein linken Oberschenkel und schaut mir ganz Tief in meinen Augen.
So ließ ich, dann also doch das Blut abnehmen über mich ergehen.
" Wir werden sehen, dass wir es so schnell wie Möglich auswerten. Damit wir sie weiter behandeln können. Ich denke bist morgen oder übermorgen, sollten die Ergebnisse da sein. Bis dahin Schohnen sie sich bitte!"
" Werde ich tun. Danke schon mal!", wir abschiedeten uns und verließen Hand in Hand die Praxis. Irgendwie ahnte ich nichts gutes und das sollte sich auch ganz schnell Bewahrheiten....