Donnerstag, 30. August 2012

Angst

Ich hörte eine Eule, somit musste es noch Nacht sein. Es roch nach Tannen und Laub. Eine Tür wurde lautstark geöffnet. " So und wehe du bist nicht ruhig, hörst du!", sagte diese Männerstimme zu mir. Er ließ mich runder, und setzte mich auf ein Stuhl. Mein Hände wurden mir hinter meinem Rücken zusammen gebunden. Endlich wurde mir das Tuch von den Augen genommen und vor mir stand.....

Und vor mir stand niemand anderes als Tim. Jetzt wusste ich auch, warum ich so Angst vor ihm hatte.
"Tim was soll das, lass mich sofort wieder frei!"
"Nein! Du sollst Büsen für das, was du getan hast!"
" Was habe ich den getan?", ich verstand die Welt nicht mehr, was wollte er von mir.
" Du fragst, was du getan hast, du hast mir mein besten Cousin genommen!"
" Was hab ich und wer ist dein Cousin überhaupt?"
" Tim dein Ex- Freund!"
" Warum hab ich dir Tim genommen?"
" Weil er sich nach dem du dich von ihm getrennt hast aufgehängt hat. Er hielt es ohne dich nicht aus, er war am Boden zerstört. Und du, du bist schuld daran!"
" Warum bin ich schuld daran? Er war doch der jenige der mich mit meiner besten Freundin betrogen hat. Mir gings auch nicht gut dabei, weil ich hab Tim geliebt. Aber ich konnte und wollte ihm nicht verzeihen, dass hat mir damals so verdammt weh getan!"
" Lilly er hat dich genauso gliebt wie du ihn und das mit deiner Freundin war ein Ausrutscher!"
" Achja wer sagt mir den, dass das nicht nochmal vor gekommen wäre!", ich schrie ihn schon regelrecht an, auf der andere Seite empfand ich jetzt trauer. Wegen mir soll sich Tim das Leben genommen haben und ich habe nichts davon mit bekommen? Gut mir ist schon aufgefallen, dass ich ihn nicht mehr in der Stadt gesehen hatte, aber ich habe mir nichts schlimmes dabei gedacht.
" Bitte Tim lass mich gehn!"
"Nein außerdem bin ich nicht Tim sondern Max!"
Ich kämpfte mit den Tränen, jetzt würde alles aus sein. Wer weiß ob ich hier jemals noch lebend raus kommen würde. Auch meine Körperbeherrschung ließ langsam nach, eigendlich wollte ich keine Angst zeigen, aber ich fing an am ganzen Körper zu zittern.
" Was hast du mit mir vor?", wimmerte ich.
" Das wirst du noch früh genug erfahren, jetzt ess erstmal was!"
Max hielt mir eine Löffel mit Erbsensuppe vor die Nase. " Na komm schon mach dein Mund auf oder du gehst heute ohne Essen schlafen!"
Wiederwillig öffnete ich mein Mund, denn ich wollte nicht ohne Essen schlafen gehn. Am liebsten hätte ich ihm die ganze Suppe wieder ins Gesicht gespuckt, aber ich hatte angst um mein Leben. Obwohl ist es eh nicht schon vorbei.
" So ich wünsche dir eine gute Nacht, wir sehen uns morgen Früh wieder!"
Er schaltete das Licht aus und schloss die Tür hinter sich ab, ich hörte wie sich draußen das Auto in Bewegung setzte, vermudlich würde er wieder zu meiner Mutter zurück kehren. Zum aller ersten Mal hatte ich wirklich Angst um meine geliebte Familie. Ich dachte an die schöne Zeit zurück, an den Familien Urlaub und an Basti. Mir liefen die Tränen nur so über. Ein Leben kann von ein auf den anderen Tag einfach so vorbei sein.
Mit Tränen in den Augen schlief ich auf dem unbequem Stuhl ein.
Am frühen Morgen hörte ich wie das Auto wieder zum stehen kam, Max betrat den Raum.
"Aufstehn!", schrie er mich an.
" Wie soll ich den Bitte aufstehen, wenn du mich fest gebunden hast?"
" Ich sagte aufstehen!" Ich wollte nicht aufstehen, er kam auf mich zu und zog mich an den Haaren nach oben.
" Au. Bitte lass meine Haare los, dass tut weh!", wimmerte ich.
" Wer nicht hören will muss fühlen!"
" Was hast du vor?"
" Nichts schlimmes!"
Max  zog mich in die Küche. Wo er mich wieder auf ein Stuhl setzte. Er nahm ein langes Messer aus der Schublade und schaute mich an.
 " Wehe du tust das!", brachte ich zitternt und stotternd raus
Doch auch das Bitten brachte nichts, er nahm meine Arm und zog einmal drüber, aus den Arm  quoll das Blut und es tat höhlisch weh. Mir wurde es schwarz vor Augen. Jetzt würde das Leben vor bei sein dachte ich mir nur.

Kommentare:

  1. der teil ist krass.. super geschrieben.. ohjee wie geht das jetzt weiter...

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  2. Bin gespannt wie es weiter geht.

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