Mittwoch, 31. Oktober 2012

Zuhause bei Basti

Ich nahm die Tasche an mich und öffnete sie langsam. Ich nahm mit meiner Hand den Inhalt herraus. Ich traute meine Augen nicht. Ich hielt ein Strampler in Rosa und einen in Blau in  meinen Händen.
" Wie süß die sind, danke Schatz!"
" Ich hoffe sie gefallen dir!"
" Und wie sie mir gefallen!"
Ich zog ihn wieder an mich und küsste ihn lange,  bis uns jemand der in meinem  Zimmer stand störte.

" Ich will euch eigendlich ungern stören, aber Basti, dein Mama hat angerufen du sollst doch heute bitte zuhause schlafen!"
" Ist oke, ich wäre jetzt eh gleich gegangen. Schatz schläfst du zuhause oder kommst du mit zu mir?"
" Ich würde liebend gern mit zu dir kommen, wenn es meine Mutter erlaubt!"
" Na gut geh schon Lilly!"
Schnell suchte ich mir meine Schlafsachen zusammen und steckte sie in meinen Rucksack.
Hand in Hand verließen wir mein Zimmer. Unten angekommen verabschiedeten wir uns noch von meiner Familie.
Ich zitterte am ganzen Körper, es war echt kalt draußen in der Dunkelheit.
" Schatz komm her du frierst!"
Er nahm mich in in seine Arme, automatisch legte ich mein Kopf auf seine Schulter, so schlenderten wir eng aneinander gekuschelt die Straßen hinauf zu seinem Haus.
Oben angekommen schloss er sofort die Haustüre auf, zusammen gingen wir die ewig lange Treppe nach oben in Richtung der Küche, dort stand Margit gerade am Herd.
" Ah da bist du ja und hast auch noch Lilly mit gebracht!"
" Hallo Margit!", sofort nahm sie mich in ihre Arme.
" Entschuldigung Mam, aber das ist meine!"
Schnell zog mich Basti wieder zurück an seine Brust.
" Habt ihr zwei den Hunger mit gebracht?", fragte sie uns.
" Und wie!", gaben Basti und ich gleichzeitig von uns.
Wir hörten die Haustüre zugehen. Thomas kam gerade die Treppe nach oben.
" Ich bin zuhause!", rief er durch das ganze Haus.
Ich musste mir echt das lachen verkneifen.
Zusammen saßen wir nun um den Küchentisch, die Teller voll mit Nudeln und Soße. Basti war mal wieder der erste, der anfing zu essen.
Nach dem Essen half ich noch die beim Aufräumen, unter dieser Zeit redete ich sehr viel mit Margit.
" Schatz kommst du jetzt bitte nach oben!", kam von Basti oben runder.
" Siehst du Lilly und schon wieder hat er Sehnsucht nach dir!", Margit unterdrückte dabei ein Lachen.
" Haha ja. Also dann geh ich  mal nach oben!"
" Mach das Liebes!"
Langsam ging ich die Treppe nach oben. Oben angekommen lag der gute Herr Wurth so lang wie er war auf seinem Bett und schaute TV.
" Soso deshalb sollte ich kommen!"
" Ja ich will dich in  meinen Armen spühren. Komm her!"
Das ließ ich mir natürlich nicht zweimal sagen. Ganz nah kuschelte ich mich mit meinem Rücken an seine Brust ran, seine zwei Händen ruhten auf meinem Bauch, wie immer eigendlich. So schauten wir zwei Fernseher. Irgendwann schlief ich dann auch in seine Arme ein.
Jemand rüttelte an mir. Und ich vernahm auch eine vertraute Stimme neben mir.
" Lilly wach auf, ich will mich auch zudecken!", sagte Basti zu mir.
Ich  murte, eigendlich wollte ich weiter schlafen, aber was tut man nicht alles für seinen Freund.
Ich rückte ein kleines Stück, damit Basti die Decke rausziehen konnte, dann nahm er mich wieder in seine Arme und zog mich an sich ran. Ich spührte noch wie was warmes und weiches auf mir landete, dann war ich auch schon wieder im Land der Träume.


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