Sonntag, 28. Oktober 2012

Abschied für 3 Wochen

" Na dann los, lass uns hoch in dein Zimmer gehn und ab ins Bett!"
Ich  nickte,  zusammen ging wir hoch in mein Zimmer und machten uns Bett fertig.
Ich kuschelte mich ganz nah an ihn und  zog seinen Duft ein,
Kurz küsste er mich, dann nahm er mich wieder in seine Arme, so schliefen wir dann eng aneinander gekuschelt ein. 


Die Nacht war für uns zwei war viel zu schnell rum. Um halb 6 in der Frühe klingelte Bastis wecker. Ich spührte, wie sich sein Griff auf meinem Bauch löste und er das Licht vom Handy an machte um den Wecker abzustellen.
Er gähnte und streckte sich, dann kletterte er über mich, er dachte vermudlich ich würde noch schlafen.
" Hey wo willst du hin?"
" Morgen Süße, ich dachte du schläfst noch. Ich muss mich langsam fertig machen um halb 7 werde ich schon abgeholt!", sagte er leise zu mir, dann verließ er mein Zimmer und machte sich im Bad fertig.
Ich blieb noch etwas liegen und schloss noch mal meine Augen, als ich hörte, dass er zurück kam, stand ich dann auch endlich auf und zog mich an. Zusammen ging wir in die Küche.
Schweigend setzte ich mich auf mein Platz und beobachtete Basti, der uns ein Frühstück zusammen stellte. " Hier meine Süße, dass ist für euch!", er grinste dabei. Ich bekam ein Tee und ein Toast mit Nutella vor mich gestellt. " Danke!", ich nahm sein Gesicht in meine Hände und küsste ihn kurz. Dann hollte er sich sein Essen uns setzte sich gegenüber von mir. Das Frühstück verlief ruhig.
Als ich fertig war, räumte ich alles auf, Basti war mitterweile schon wieder oben in meinem Zimmer und holte sein Koffer nach unten, den ihm seine Mutter gestern Abend noch netterweise vorbei gefahren hatte. Es war jetzt schon viertel sieben. Erschöpft und traurig ließ ich mich auf die Couch fallen.
" Gehts dir nicht gut?", fragte er mich mit einem besorgten Blick, als er ebenfalls das Wohnzimmer betrat und sich neben mich setzte.
" Alles ist gut!", log ich. Ich wollte ihm nicht zeigen, dass ich ihn vermissen würde. " Ich glaube dir das nicht, ich kenne dich. Also was ist los!" Er gab einfach nicht auf, mir blieb also nichts anderes übrig, als ihm zusagen, was mich  beschäftigte.
" Ich werd dich vermissen Schatz und zwar richtig!", mir kullerten die Tränen über die Wangen. Basti fing sie mit seinem Zeigefinger auf. Er kam mir näher und küsste mich leidenschaftlich, eine Hand von ihm streichelte dabei zärtlich meinen Bauch. " Glaub mir es fällt mir auch nicht leicht und zwei zurück zulassen. Am liebsten hätte ich dich gerade jetzt jeden Tag bei mir, aber ich weiß, dass das jetzt nicht geht. Das wäre nur Stress für dich und das Kind, das möchte ich nicht!", sagte er traurig und leise zu  mir. Er nahm mich wieder in seine starken Arme. Die Klingel ließ uns auseinader fahren. Basti stand auf und ich folgte ihm nach draußen er nahm seinen Koffe und zog ihn hinter sich her, dann öffnete er die Tür. Er begrüßte Murat.
" So jetzt wird es ernst Maus. Komm her!"
Ich ging auf ihn zu und ließ mich in seine Arme fallen. Ich kam seinen Lippen näher und legte meine Lippen sehnsüchtig auf seine. Der Kuss dauerte länger als geplant, wir hörten erst auf als Murat nach Basti rief, dass sie gehen müssten.
" Sei stark und pass auf euch auf, ich komm bald wieder und vergiss nicht. Ich liebe dich!"
Mit diesen Sätze drehte er sich um und stieg ins Auto ein. Er schaute aus dem Fenster. Ich stand da und hatte Tränen in den Augen, jetzt werde ich ihn ganze 3 Wochen nicht sehen. Ich bin jetzt auf mich alleine gestellt. Was sollte ich nur ohne ihn machen. Niemand mehr da, mit dem ich meine Zeit verbringen könnte.
Ich spührte zwei Händeauf meiner Schulter die mich umdrehten. Vor mir stand meine Mutter. Ich ließ mich wie bei  Basti in ihre Arme fallen und ließ meinen Tränen freien lauf. Sie sagte nichts, sie versuchte mich zu trösten. Ihre eine Hand streichelte mir durch die Haare.
"Komm Lilly lass uns rein gehen und frühstücken!" Ich nickte.

Kommentare:

  1. Super schöner teil...
    schnell weiter... :)
    sarah. :)

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  2. ganz toll!!!
    mach weiiter so:))

    der Ü40...

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