Sonntag, 2. Dezember 2012

Story 2 Böser Blick

" Ich Liebe dich auch Nele Winter!" Endlich berührten sich unser Lippen wieder und es war ein wunderschönes Gefühl. Er ließ sich nach hinten auf sein Bett fallen und mich zog er mit. Nun lagen wir eng aneinander gekuschelt in seinem Bett und hörten zu, wie der andere gleichmäßig atmete, irgendwann schlief ich dann in seinen Armen ein, wie bei unserer zweiten Begegnung.


Ich spührte eine warme Hand auf meiner Wange, die sie zärtlich streichelt. Meine Augen öffneten sich langsam. Ich schaute in das schönste Gesicht. Ein Lächeln zierte sein Gesicht.
" Morgen!", kam leise von ihm, dabei legte er leicht seine Lippe auf meine. Er wollte sich wieder von mir lösen, doch ich zog ihn wieder ganz nah zu mir, so verfielen wir in ein leidenschaftlichen Kuss.
" Wie viel Uhr haben wir den?", fragte ich ihn, als wir uns nach 5 Minuten wieder gelöst hatten.
" halb 11!"
" Was schon so spät, Basti ich  muss los. Zurück nach Köln!"
" Nur mit der Ruhe Nele. Erst Frühstücken wir mal und dann begleite ich dich nach Köln!"
" Na gut!"
Basti stand auf und stellte sich vor seinen Kleiderschrank. Er zog ein blaues karriertes Hemd raus. Sein Hemd, dass er noch von gestern abend an hatte, streifte er sich über den Kopf, jetzt stand er Oberkörperfrei vor mir. Ich wollte meine Blicke abwenden, aber es ging nicht. Meine Augen hafteten regelrecht auf dem trainiert, makellosen Körper.
" Ich geh eben noch schnell ins Bad, du kannst dich hier fertig machen und dann kommst du runter in die Küche!"
" Oke Basti, bis gleich!"
" Bis gleich Schatz!"
Ich konnte es immer noch gar nicht glauben, dass ich mit dem Sebastian Wurth jetzt zusammen bin, es ist für mich immer noch wie ein Traum. Viel konnte ich ja nicht in seinem Zimmer machen, außer eben mal schnell meine Haare wieder kämmen, die total zersaust waren. Mit leisen und langsamen Schritten ging ich die erste Treppe wieder nach unten. Vor mir lag nun ein langer Flur. Ich ging ganz nah an den jeweiligen Türen vorbei, um zuschauen wo die Küche war. Endlich fand ich sie, der Tisch war bereits schon gedeckt, Basti saß schon auf seinem Platz und wartete auf mich.
" Setz dich, ich hoffe es ist was dabei das dir schmeckt!"
" Sieht sehr lecker aus!" Beim Essen lachten wir sehr viel und tauschten verliebte Blicke aus. Nach dem Essen holte er sein Autoschlüssel und führte mich zu seinem Auto. Basti hielt mir beim Einsteigen die Türe auf. Schon ging auch die Autofahr nach Köln los.
Gleich werde ich wieder auf Samira treffen, was wird sie wohl sagen?
Basti schien meine Anspannung zu spühren.
" Hey was ist los, Süße?"
"Ach wir werden jetzt bestimmt auf Samira treffen!"
"Keine Angst ich bin bei dir, wir schaffen das!"
" Oke!"
Basti hielt vor unserer Wohnung. Wir stiegen aus, sofort war er an meiner Seite und nahm meine kalte  Hand in seine warme. Kurz küsste er mich noch mal, dann gingen wir gemeinsam die Stufen zu der Wohnung  nach oben.
Wie ich vermutet hatte, als wir gemeinsam in die Küche traten, saß Samira auf einem Stuhl. Sie hob ihren Kopf und betrachtete uns. Ein böser Blick traf mich.
" Samira lass uns bitte reden!"
" Nein!", kam von ihr laut zurück.
" Nele es hat kein Sinn, komm lass uns in dein Zimmer gehen!" Er hatte recht, Samira würde  nicht mit sich reden lassen.
Tränen sammelten sich in meine Augen und liefen irgendwann über. Sofort nahm Basti mich in seine Arme und tröstete mich.
" Nele alles wird wieder gut!"
" Wenn ich das nur glauben könnte, sie wird mir das Leben zur Hölle machen, Basti!"
" Das glaub ich nicht!"
Immer noch lag ich weintend in Bastis Arme als meine Zimmertüre leise auf gemacht wurde.
" Oh ich wollte nicht stören!"
Ich hob meine Kopf und schaute in Ricks Augen, die aus sahen, als hätte er die ganze Nacht nicht richtig geschlafen.
" Nele wo warst du?", fragte er mich.  Noch bevor ich antworten konnte, schritt Sebastian ein. " Sie war die Nacht bei mir, ich hab sie auf einer Bank gefunden!"
" Wir haben uns schon Sorgen gemacht. Dann will ich euch mal nicht weiter stören!", schnell war auch Rick wieder verschwunden.
Die Zeit zog an uns nur so vorbei. Um halb 4 musste Basti leider wieder los. Er hatte noch ein Termin bei seinem Mangamet. Mit einem langen Kuss und einer langen Umarmung hatte er sich von mir verabschiedet.
Ich verspührte Hunger, somit ging ich in die Küche und schmierte mir ein  Brot mit Nutella, dass ich dann wieder mit in mein Zimmer nahm. Ich wollte Samira nicht nochmal über den Weg laufen. Doch morgen würde ich sie leider wieder im Unterricht sehen.
Ich hatte Angst davor. Aber da muss ich wohl durch.

Kommentare:

  1. wieder ein super schöner Teil.. :)
    schnell weiter.. :)
    Sarah

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  2. wie immer :
    SEHR SCHÖNER TEIL !!!
    schnell weiter ;)

    der Ü40...

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  3. Mal wieder ganz ganz wunderbar geworden!!!
    Freu mich schon auf den nächsten!!
    Schnell weiter

    Michelle <3

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  4. wann gehts weiter!? O.o

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