Montag, 17. Dezember 2012

Story 2 Bastis Familie

"Nele du bist meine Freundin, ich liebe dich. Du belästigst mich doch nicht!"
Er kam mir gefährlich nahe, kurz schauten wir uns in unsere Augen, dann schloss er seine. Ich sah wie er noch näher kam. Jetzt schloss auch ich meine Augen. Dann lagen unsere Lippen leidenschaftlich aufeinander. Der Stress rückte in diesen Moment in weiter ferne. Für mich gab es nur noch Basti und mich.

Immer und immer wieder streichelte er mir zärtlich durch mein Haar.
" Weißt du was wir jetzt machen Nele, du packst ein paar Sachen zusammen und dann kommst für ein paar Tage mit zu mir. Außerdem wollen meine Eltern, dich endlich mal kennen lernen!"
" Aber Basti ich kann doch hier nicht weg, ich muss doch zur Uni!"
" Schatz, du hast gehört was der Arzt gesagt hat, du sollst dich ausruhen, dass mit der Uni klärt Rick, der hat bereits die Krankmeldung von dem Arzt bekommen!"
"Na gut!", ich gab nach. Endlich mal drei Tage ohne Samira und die ganze Scheiße hier.
Mit Basti´s Hilfe, hatte ich nach einer guten halben Stunde alles in  einer großen Tasche gepackt.
" Bist du bereit Süße?"
" Jap wir können fahren!" Ich schloss hinter mir meine Zimmertüre, dann ging ich noch schnell zu Rick und Melanie und verabschiedete mich.
" Pass auf sie auf Basti!", kam nun von Rick.
" Darauf kannst du dich verlassen!", gab Basti zurück und nahm dabei meine Hand in seine.
Hand in Hand verließen wir die Wohnung, kaum waren wir unten, kam auch schon Samira um die Ecke.
" Schatz setzt dich schon mal ins Auto, ich komm gleich nach!"
" Was hast du vor?"
"Ich will mit Samira reden, so geht das nicht weiter!" Er gab mir einen Kuss dann ging er auf Samira zu, was die beiden redeten bekam  ich leider nicht mit.

-Bastis Sicht-
Als ich Samira sah, stieg die Wut in mir immer weiter an. So hatte ich das schüchterne Mädchen nicht eingeschätzt, sie scheint ja meiner Nele das Leben zur Höhle zu machen.
" Samira wir müssen reden!"
" Über was den? Basti!"
" Du weißt es ganz genau, Was soll das? Warum machst du Nele das Leben zur Höhle, sag mir warum?"
" Nele hat es dir doch bestimmt schon erzählt!"
" Ja das hat sie, aber ich will es auch aus deinem Mund hören!"
" Ja gut du kannst es hören, Ich habe mich in dich verliebt! Und Nele, hat dich mir weg geschnappt!"
" Ich glaubs ja nicht, denkst du echt, ich wäre mit dir zusammen gekommen, wenn Nele nicht gewesen wäre? Verdammt Samira ich liebe dich nicht sonder Nele. Versteh das endlich und lass Nele in Zukunft in Ruhe!"
" Ja Basti das denke ich. Ich werde um dich kämpfen!"
"Samira das brauchst du nicht, ich liebe Nele zum letzten Mal. Lass uns endlich in Ruhe!", ich wurde lauter und lauter, sogar die Nachbarn standen schon an den Fenstern und schauten uns zu. Aber das war mir egal. Ich musste meiner Wut platz machen, sie wollte raus. Als das letzte Wort gesagt war, drehte ich mich kopfschüttelnd um. So etwas nennt man schüchternes Mädchen, nie den Mund aufbekommen, aber wenn es um Liebe geht eine große Klappen haben. Solche Mädchen hasse ich.
Ich war froh, als ich neben meinem Schatz im Auto saß und wir die Fahrt nach Wipperfürth fortsetzten.
 Während der Fahrt schwiegen wir. 
" So da wären wir!"
" Wunderschön ist es hier!", gab Nele von sich.
" Na dann komm las uns rein gehn, meine Eltern sind bestimmt schon da!"
Ich nahm ihre Tasche in meine Linke Hand und mit der rechten griff ich ihre Hand, so gingen wir die Stuffen nach oben.
Drinnen angekommen hörten wir schon meine Eltern reden.
"Mama, Papa ich bin zuhause!"
" Wir sind in der Küche!", kam zurück.
Mit Nele an meiner Seite ging ich in die Küche.
" Na großer. Oh du hast ja heute Besuch mit gebracht!" , kam von meinem Vater, der Nele musterte.
" Ja also Mama und Papa, dass ist Nele meine Freundin.
" Hallo Nele, ich bin Thomas und das ist Margit!"
" Hallo!", Nele löste sich aus meiner Hand und schüttelte freundlich die Hände meiner Eltern.
" Setzt euch doch zu uns, wir wollten gerade Kaffee trinken und Kuchen essen!"
Das ließ ich mir doch nicht zweimal sagen, dass wusste auch meine Mutter.

-Neles Sicht-
So hätte ich mir das Familientreffen echt nicht vorgestellt, seine Eltern hatten mich freundlich in der Familie aufgenommen. Jetzt saßen wir gemüdlich beisammen. Ich erzählte sehr viel von meinem Leben, auch wie ich Basti kennen gelernt hatte und das ich ihn überalles Liebe. Thomas und Margit erzählten mir im gegenzug sehr viel über Bastis- Kindheit. Wie ich erfahren hatte, fing er schon mit 10 Jahren an Musik zu machen. Mit 14 Jahren lernte er dann Gittarrre, dann begang er sich mit seiner Gittarre zu begleiten und dazu zu singen. Ja und was drauß geworden ist, sieht man ja heute. Die Musik von ihm ein Traum.

Kommentare:

  1. Mal wieder wunderbar geschrieben!!!
    Bitte schnell weiter!!
    I ♥ Your Blog

    Michelle <3

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  2. ach ja...mal wieder ...
    ...GANZ TOLL !!!
    brauch ich mehr von :D

    der Ü40...

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