Montag, 30. Juli 2012

Nichts außer Wut

" Also Lilly und Kai, ich muss mit euch reden!", sagte sie mit einer ausergewöhnlichen leise Stimme. " Euer Papa wird nicht mehr zu uns zurück kommen. Er hat mich betrogen mit einer seiner Sekräterinen und ist zu ihr gezogen!" Meine Mutter fing an zu weinen. Ich konnte es nicht glauben, kaum war ich eine Woche mal nicht da, dann lief zuhause alles schief. Meine Worte blieben mir im Hals stecken, ich konnte es einfach nicht fassen. Mein Bruder verließ das Wohnzimmer und knallte seine Zimmertür lautstark zu. Ich wusste, er würde weinen. "Wie konnte er uns das nur antun?"

Ich ließ meine Mutter alleine im Wohnzimmer zurück. Zugerne würde ich jetzt mit Basti darüber reden, aber der ist ja noch auf den Malediven und dort wollte ich ihn nicht mit meinen Problemen belasten. Aus Liebe zu meinen Vater wurde Wut. Ich hatte gute Lust ihm alles zusagen.
Mein Handy klingelte, ich schaute auf das Display und musste mit entsetzen festellen, dass es mein Vater war. Eigendlich wollte ich nicht mit ihm reden, aber ich nahm dann doch ab.
" Ja!"
" Hey Lilly, bist du wieder zuhause?"
"Ich wüsste nicht was dich das angeht!"
"Lilly was soll das?"
"Was das soll, dass fragst du dich noch. Ich komm nach hause voller Vorfreude auf euch, was er leb ich dann hier? Nichts als ein Scherbenhaufen. Weißt du eigendlich wie es Mama und Kai damit geht? Hast du mal an uns gedacht? Nein vermudlich nicht, du hast nur an dich und an deine Neue gedacht!"
" Lilly das stimmt nicht. Ich hab immer an dich und an Kai gedacht. Aber was soll ich machen. Deine Mutter und ich haben uns schon lange auseinander gelebt. Zwischen uns war keine Liebe mehr. Dann hab ich mich in Linda verliebt. Lilly ich wollte euch nie verletzten und ich will euch auch nicht verlieren!"
" Das hättest du dir früher überlegen müssen. Du hast uns verloren. Auf so einen Dadd wie dich kann ich echt verzichten.
" Lilly bitte hör mir doch mal zu!"
" Nein ich will dir nicht zuhören. Ich will dich auch nie mehr wieder sehn.
"Lilly Bitte!"
"Nein nichts Lilly. Das was du gemacht hast ist unverzeihlich. Wenn du Mama sehn würdest, dann würdest du mich verstehen. Mehr hab ich nicht zusagen, lebwohl und lass uns in ruhe. Und glaub ja nicht ich würde deine Kanzlei noch übernehmen, weil das mache ich nicht. Tschüss!"
"Lilly Bi!", ich drückte auf den Roten Knopf, ich wollte nichts mehr von ihm hören.
Langsam begriff ich, dass es nie mehr so sein wird wie früher. Unser Leben wird sich schlagartig verändern. Kai, Mama und ich würde jetzt für immer nur zu dritt hier leben. Tränen kullerten meine Wangen hinunter, so gern würde ich mich jetzt in Bastis Armen legen und mich von ihm trösten lassen. Ich schmiss mich auf mein Bett und ließ meinen Gefühlen freien Lauf.
Mein Handy ließ mich aufschrecken, ich dachte zu erst, es wäre schon wieder Papa, aber es war Basti.
" Hey Süße, bist du gut nach hause gekommen?"
" Ja bin ich, wäre ich doch nur bei dir geblieben!"
" Was ist los, du hörst dich so traurig an!"
" Ich komme nach Hause voller vorfreude, was musste ich dann erfahren, dass mein Papa eine Neue hat und breits schon ausgezogen ist!"
" Was? Ich wäre jetzt so gern bei dir. Ich vermiss dich!"
" Ich vermiss dich auch! Ich  liebe dich!"
" Ich dich auch Lilly. Du ich muss Schluss machen. Die nächste Probe steht an!"
" Ok, viel Spaß und ich wünsche dir ganz viel Glückt. Du Schaffst das!"
" Danke Maus, ich liebe dich!", dann legte er auf.

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