Montag, 20. Mai 2013

Story 2 Fast berührt

Die Gänge im Krankenhaus waren ruhig. Ich musste aufpassen, dass ich nicht erwischt werde, da die Besuchzeiten vorbei waren. Kurz vor seinem Zimmer blieb ich stehen. Meine Hand zitterte, als ich sie auf die Türklinge legte. Sollte ich wirklich da jetzt rein gehen???

-Nele´s Sicht-
Leise öffnete ich die Türe, trat leise ein. Ich hörte seinen leisen gleichmäßigen Atem. Er war immer noch alleine in diesem Zimmer, auch mein Bett stand noch darin. Nun stand ich vor seinem Bett, schaute ihm ins Gesicht. Am liebsten würde ich jetzt meine Lippen auf seine legten, seinen Atem in mir spühren, seine Hände auf meinem Rücken und das Gefühl haben geliebt zu werden. Doch all das wird nicht passieren, solang er sich an nichts erinnern kann. Langsam bewegte ich meine Hand auf sein Gesicht zu, berühte es ganz leicht. Plötzlich öffneten sich seine braunen Augen und schauten mich an.
" Nele was machst du  hier so späte in der Nacht?", war das erste was er mich fragte. Immer noch stand ich Regungslos an seinem Bett.
" Ich wolle einfach  bei dir sein, ich hab die Nacht wieder so schlecht geschlafen und so ein Mist geträumt!"
Seine Hand streckte sich nach mir aus und nahm meine Hand in seine, dann zog er mich auf sein. Bett. Er rückte noch ein Stück, damit ich auch Platz hatte. Nun lagen wir eng einander gekuschelt in diesem ungemüdlichen Bett. Seine Hand spielte mit meiner. Es löste ein Bauchgrippeln in mir aus.
" Ich finds schön, dass du gekommen bist Nele!", sprach er ganz leise zu mir.
Ich musste ihn einfach küssen, aber nicht auf den Mund, sonder auf die Wange.
" Nele ich weiß auch nicht, aber ich fühle mich zu dir hingezogen. Wenn du bei mir bist schlägt mein Herz schneller, so ganz anderes als bei Anna!" Er führte meine Hand hoch zu seinem Herzen, legte sie darauf ab. Ich spührte seinen schnellen Herzschlag. Nun wagte ich es endlich direkt in seine Augen zuschauen. Ich vergaß wo wir uns befanden. Sein Blick hielt mich gefangen, machte mich verrückt.  Seine freie Hand wanderte an mein Kinn, leicht drückte er es nach oben, sodass ich ihm noch mehr in die Augen sehen musste. Sein Gesicht kam meinem sehr gefährlich Nahe. Sein Atem berührte meine Haut, doch bevor wir uns richtig berührten ging das Licht an.  Erschrocken schauten wir auf, eine Krankenschwester stand vor uns.
" Es tut mir Leid, dass ich euch störe, aber die Besuchzeiten sind vorbei. Frau Winter ich  bitte sie zu  gehen. Sie können morgen wieder kommen!"
" Es tut mir Leid!", gab ich leise von mir. Ich wollte von dem Bett auf stehen, doch Basti ließ mich nicht los.
" Basti ich muss gehn!", sagte ich noch mal zu ihm.
" Aber nicht bevor du dich richtig von mir verabschiedet hast!"
Wie sollte ich mich den nun von ihm verabschieden???

Kommentare:

  1. Sofort weiter bitte! Toller teil ! <3

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  2. schnell weiter!!!!! am besten sofort ;)

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  3. Weiter, weiter, weiter, weiter !!! *-*
    Wie kannst du jetzt aufhören ?! :D ;*

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  4. ach...soooo romantisch :))
    ganz schnell weiter,loooo oos !!!

    der Ü40...

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  5. Wie süß!!!
    Schnell weiter!!

    Michelle <3

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  6. Schöner Teil, bitte schnell weiter !

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