Montag, 6. Mai 2013

Story 2 Aufgewacht

Es blieb uns auch nichts erspart und das alles nur, weil er meinte mich Retten zu müssen. Er hatte sein Leben für mich aufs Spiel gesetzt, wenn er wegen mir sterben würde, dass würde ich nicht aushalten. Wieder Tränen die überliefen. Ich hatte Angst ihn für immer zu verlieren.

- Neles Sicht-
Meine Mutter versuchte mich zu trösten, als gerade die Türe auf ging und der Arzt das Zimmer betrat.
" Frau Winter ich denke, sie möchten wissen, was mit Sebastian ist oder?"  Ich nickte nur, für mehr war ich nicht im stande.
" Also die Operation ist gut verlaufen, wir konnten die Blutung stoppen, sie kam von einer Aderie, die geplatz ist. Warum wir das nicht sofort endeckt haben, weiß ich leider auch nicht. Wenn sie möchten können sie zu ihm!"
" Ein Glück ist alles gut gegangen. Ja ich möchte zu ihm!" Wieder holte die Schwester einen Rollstuhl und der ganze Prozess geht wieder von vorne los.
Leblos lag er in seinem Bett, wieder an die Geräte angeschlossen, diesmal piepsen die Geräte nicht. Ich nahm seine Hand, die jetzt warm war in meine. Streichelte zärtlich mit meinem Daumen darüber. Ich schaute ganz tief in sein Gesicht. Tränen gewannen die Überhand und liefen über. Irgendwann fand ich meine Stimmer wieder. Leise sprach ich mit ihm, in der Hoffnung, dass er mich hören würde.
" Ach Basti, was machst du nur. Ich hatte solche Angst um dich. Werd schnell wieder gesund!"
" Frau Winter sie sollten jetzt wieder in ihr Zimmer gehn und sich ausruhen, ich denke es wird Sebastian gut getan haben, dich in seiner Nähe zu spüren!"  Ich gab ihm ein Kuss auf seine Hand,  ein letztes mal schaute ich in sein Gesicht, dass reglos mich anstarrte. Die Schwester schob mich wieder zurück in mein Zimmer, meine Mutter und mein Vater waren gegangen.  Ich nahm mein Abendessen zu mir, dann legte ich mich in mein Bett und schlief ein.

Die nächsten Tagen verliefen für Basti unverändert, er war immer noch nicht aus dem Komma aufgewacht, wie lang es noch so gehen würde, wussten die Ärzte nicht. Mir ging es wieder bessern, vorraussichtlich darf ich das Krankenhaus morgen schon verlassen. Meine Nase war mittlerweile wieder in Ordnung und ich konnte endlich wieder aus der Nase atmen.
" Frau Winter, ich muss ihnen noch etwas sagen, dass wird sie bestimmt beunruhigen!", kam der Arzt ins Zimmer und fing sofort an zu reden.
" Und was!"
" Ich  muss ihnen mitteilen, dass es sein kann, dass sich Sebastian an nichts mehr erinnern könnte. Durch das Komma sterben Gehirnzellen langsam ab und lassen Erinnerungen verbleichen. Aber ich denke, mit ihrer Hilfe wird er sich bald wieder an alles erinnern können, aber es dauert seine Zeit!"
" Ist gut, aber warum sagen sie mir das jetzt schon?"
" Weil Sebastian gerade aufgewacht ist, wir werden hin heute Mittag noch auf die normale Station verlegen, dass heißt zu ihnen ins Zimmer!" Ich konnte es nicht fassen, er war endlich aus dem Komma erwacht. Ich hätte vor Glück schreien können. Plötzlich ging die Türe auf und ein weiße Bett wurde  hindurch geschoben. Ein verschlafener Basti schaute mich an. Zuerst total verwirrt, doch dann veränderte sich sein Gesichtsaudruck.
" Nele!", kam ganz leise von ihm.
" Hey Schatz, wie gehts dir?"
" Schatz??", fragte er mich.
Mein Namen wussste er noch, doch das wir in einer Beziehung waren, dass wusste er anscheinend nicht mehr. Es tat mir im Herzen weh, zu wissen, dass er mich kennt, aber mich nicht mehr als seine Freundin ansah.
" Ich erzähl dir später mal warum Schatz oke!" Er nickte nur. Der Arzt und auch die Krankenschwester checkten nochmal seinen Zustand, dann waren auch sie verschwunden. Jetzt waren wir endlich alleine.
Wie konnte ich ihm nur zeigen, dass wir ein Paar waren und das ich ihn überalles liebte?? Ich  musste mir unbedingt einen Plan einfallen lassen.

Kommentare:

  1. Schön geschrieben ! :))
    Schnell weiter ;*

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  2. super!!!!
    schnell weiter....bitte :)

    der Ü40...

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  3. sehr schön geschrieben,
    bitte schnell weiter !!!

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  4. Echt schön!
    Schnell weiter bitte!

    Michelle <3

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