Freitag, 15. Juni 2012

Partytime

D-Du Basti ich muss los!", stoterte ich. Ich spührte wie er nickte, dann ließ er mich los und wich ein Stück von mir zurück. " Danke Lilly es war ein toller Tag mit dir, wir sehen uns morgen!" Dann trat er den Heimweg an. Endlich Zuhause angekommen, ging ich in mein Zimmer und betrachtete das blaue, kurze Kleid, ich hing es auf ein Bügel, dann ließ ich mich erschöpft in mein Bett fallen. Meine Augen wurden wieder schwere und schon war ich im Land der Träume.

 Heute konnte ich mal so richtig ausschlafen. Doch da hatte ich wohl die Rechnung ohne mein Bruder gemacht. Er stand bereits schon um 11 Uhr bei mir im Zimmer und weckte mich. " Boa Kai, kannst du mich nicht einmal schlafen lassen?" " Nein kann ich nicht, kannst du mit mir was spielen!" Ich verdrehte die Augen, dass durfte doch nicht wahr sein.  " Neeeeein! Lass mich in Ruhe, verschwinde aus meinem Zimmer!" " Du kannst aber auch gar nichts mit mir machen, immer nur mit Pia!", dann ging er eingeschnapt aus  meinem Zimmer. Fast war ich wieder eingeschlafen, doch dann klingelte mein Handy. Müde ging ich dran.
" Hallo!
" Hey Lilly, hier ist Pia. Wann treffen wir uns heute abend?"
" Hatten wir das nicht schon geklärt?",fragte ich sie.
" Nein hatten wir nicht, die Party geht um halb neun los, treffen wir uns um acht bei mir?"
"Gut, dann komm ich so gegen acht zu dir!"
"Oke, ich freu mich drauf, hab dich lieb!"
" Ich dich auch Pia!"
Ich ließ mich wieder in mein Bett fallen, doch ans schlafen war nicht zudenken, stattdessen dachte ich gerade an die Party und an Basti. War es die richtige Entscheidung hin zugehn? Sollte ich Basti aus dem Weg gehn?, all diese Fragen hinterten mich am Schlafen.
Gegen halb zwölf stand ich dann schließlich auf, zog mir eine Jogginghose und ein T-shirt an, dann ging ich in die Küche, wo bereits meine Mutter schon am  Herd stand.
"Ah, da hat ja jemand mal ausgeschlafen!", sagte sie zu mir.
"Das nennst du ausgeschlafen? Erst hat mich Kai geweckt, dann hat Pia angerufen und dann dachte ich wieder mal an die Party. Ich hatte also keine Chance auszuschlafen!"
" Es ist schon halb zwölf Lilly, da hat man doch ausgeschlafen!"
Meine Mutter  hatte mal wieder gar keine Ahnung. Schweigend setzte ich mich an den Tisch. Meine Gedanken schweiften wieder ab, ich bekam gar nichts mehr mit.  Plötzlich stand Kai von mir und fuchtelte mit irgendwas vor meinem Gesicht rum.
" Erde an Lilly!"
" Kai du nervtst, was ist den los?"
" An wen denkst du den schon wieder, du sollst den Tisch decken!"
" Das kannst du doch auch!"
"Hab haber jetzt  keine Lust und außerdem hat das Mama zu dir gesagt!"
"Ach ja ich hab nichts gehört!"
"Kommt davon, wenn man von Jungs träumt!", er lachte dabei
" Du hast doch gar keine Ahnung Kai!"
Um dem Gespräch zu entgehen, gab ich  nach und deckte freiwillig den Tisch.
Nach dem Essen ging ich wieder hoch in mein Zimmer und ließ  mich doch nochmal auf mein Bett fallen und wer hätte es gedacht, ich schlief nochmal ein.
Um 7 Uhr Abends weckte mich meine Mutter.
"Lilly aufwachen du hast nur noch eine Stunde, dann willst du doch bei Pia  sein!"
Ich schreckte hoch, ich konnte es nicht glauben, ich hatte den ganzen Mittag verschlafen. Ich stand jetzt unter Zeitdruck, Kleid anziehn, Haar machen und schminken.
"Shit, warum hast du mich den nicht früher geweckt?"
"Weil du doch schalfen wolltest!"
" Na toll jetzt darf ich  mich auch noch beeilen!"
Mein Kleid zog ich schnell aus dem Schrank, dann ging ich erst Haare waschen und föhnen. Dann schminkte ich mich leicht. Jetzt stand ich vor dem Spiegel und wussste nicht, was ich mit  meinen Haaren machen könnte. Nach langem Überlegen entschloss ich mich,  meine Haare leicht zu Wellen. Mittlerweile war es schon halb acht. Ich zog mir das Kleid an und meine schwarzen Pumps, dann verabschiedete ich mich von meiner Familie und schon ging es los.
Gerade wollte ich auf die Klingel drücken, als Pia schon die Türe aufriss und mich herzlich umarmt.
"Da bist du ja, wow siehst du gut aus!"
"Ja da bin ich, du siehst auch gut aus! Was machen wir jetzt noch so lang?"
" Ist es für dich oke, wenn wir jetzt schon gehn, basti hat gefragt ob wir nicht schon früher kommen wollen!"
"Oke, dann lass uns gehn!" Meine Gedanken an Basti, verdrängte ich so gut es ging, da Pia nichts mit bekommen sollte.
Jetzt standen wir vor einem großen Haus, vermudlich wohnten darin zwei Familien. Pia ging die Treppen nach oben und ich folgte ihr, plötzlich blieb sie von der Haustüren stehen und drückte auf die Klingel, es dauert nich lange und die Türe wurde geöffnet, vor uns stand Basti, in einer weißen Hosen und einem blauen  Hemd. Erst begrüßte er Pia mit einer Umarmung, dann kam er auf mich  zu, auf seinem Lippen bildete sich ein Lächeln, dann nahm er mich zärtlich in die Arme. Mir kam es so vor, als wollte er mich gar nicht mehr los lassen, aber auch ich machte keine anstalten um mich von ihm zu lösen, ich genoss seine Nähe. Ich weiß nicht wie ich das Gefühl beschreiben soll,  bei ihm fühlte ich mich geborgen und alles ist so  vertraut, obwohl ich ihn bis jetzt  nur dreimal gesehen hatte. Das Gefühlt kannte ich gar nicht. Bei Tim damals war alles anders, aber egal das ist Vergangenheit.
Jemand räusperte sich, dann ließ Basti mich los. Pia musste lachen, doch bevor sie was sagen konnte, gab ich ihr ein Zeichen, dass sie schweigen sollte, dass tat sie dann auch zum Glück
" Schön, dass ihr jetzt schon da seid, Pia und Lilly! Kommt doch rein!"
Basti führte uns in ein Großes Wohnzimmer wo schon alles für die Party vorbereitet war.
" Die andern sollten auch bald kommen, ich hab die Party ein bisschen vorverlegt!", sagte er zu uns. Pia und ich setzten uns nebeneinander auf die Couch. Dann fliehl mir wieder ein, dass Pias Mutter ja im Krankenhaus war.
"Du Pia, wie geht es eigendlich deine Mutter?"
"Ihr geht es wieder besser, sie wissen nur nicht, warum sie zusammen gebrochen ist!"
" OH das hört sich aber nicht gut an!" Basti unterbrach unser Gespräch
" Tut mir leid, dass ich euch zwei jetzt störe, aber was wollt ihr den Trinken?"
" Also ich hätte gern Asbach Cola!"
" Ok und du Lilly?"
"Ich auch bitte!" Er stellte drei Gläse auf den Tisch. Zuerst  kam Asbach rein und dann das Cola, dann gab er es uns in die Hand.
"So dann auf einen schönenen Abend.
Wir tranken gerade ein Schluck, als es an der Tür klingelte. Basti öffnete die Tür und schon kam ein ganzer Schwung von Leuten rein, die ich nur vom sehen kannte.
"Also Leute, dass ist Pia, die kennt ihr ja und das ist Lilly ihre Freundin!"
" Hallo Pia und Lilly!", jeder stellte sich vor. Darunter war auch Felix und Phillip die ich schon öfters mal auf der Straße gesehen hatte.
Mit jedem weiterm Glas Alkohol, stieg die Stimmung auch die Musik wurde lauter.
Pia und ich konnten uns nicht mehr zurück halten, Pia zog mich auf eine freie Stelle und wir fingen an wild zu tanzen. Uns war es egal, wie uns die Jungs anschauten.
Jetzt kam Felix auf Pia zu und tanzte mit ihr, die beiden schienen sehr viel Spaß zu haben, ich war gerade mal wieder in Gedanken, als sich zärtlich zwei Hände um meine Hüfte schlungen. Ich sah die Person nicht, da sie hinter mir stand, ich spürte nur, wie sie mich hin und her wog.  Sollte ich mich umdrehen??



Hey Leute, es tut mir leid, dass jetzt erst der Teil kommt, aber ich hab zuzeit sehr viel um die Ohren, schreibe im moment jede Woche mindestens zwei Schulaufgaben. Hoffe ihr seid nicht sauer :D der nächste Teil folgt dann dem nächst auch.
Vergesst die Kommis nicht :D sonst dauert es auch länger mit dem neuen Teil :)



Kommentare:

  1. wieder ein schöner Teil;) Ich bin gespannt wies weiter geht *_*

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  2. Naa wer umarmt sie da ? :D
    Weiter so :)

    Und mach dir keinen Stress, wir verstehen das ;)

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