Mittwoch, 3. April 2013

Story 2 Die grausame Wahrheit

Und jetzt sollte das alles wieder von vorne anfangen? Ich hatte so sehr gehofft, dass ich weit genug weg von bin. Das er mich vergessen hatt und lernt sein Leben in den Griff zu bekommen, doch es scheint nicht, als hätte er sich verändert. Ich hatte Angst um Bastis und mein Leben. Ich überlegte mir diesem Moment, Basti zu verlassen und weiter weg zu reisen, nur damit ich ihn schützen konnte. Mein Leben wird glaub ich nie mehr so sein wie es einmal war, bevor ich Timo kennen gelernt hatte.


-Bastis Sicht-
 Fröhlich und mit tollen Neuigkeiten machte ich mich wieder auf den Heimweg. Dort erzählte ich erstmal alles meinen Eltern. Ich hatte endlich wieder ein Management gefunden, dass mit mir ein Album machen wollte. Und es  kommt noch besser, sie wollen auch ein Duett  mit Nele und mir aufnehmen. Meine Eltern freudet sich mit mir.
" Nele, Nele, ich bin wieder da!"
Ich schlug die Zimmertüre auf, doch es war keine Nele hier. Mein Bett war einsam und verlassen. Ein Zettel lag auf dem Bett. Ich hob ihn auf und las ihn mir durch.

Hallo Schatz,
wenn du das hier liest, werde ich schon nicht mehr da sein. Ich muss weg von hier.
Du denkst jetzte bestimmt: " Was hab ich falsch gemacht?" Nichts hast du Falsch gemacht. Von dir geliebt zu werden, ist das schönste auf dieser Welt, vorallem nach  meiner Vergangenheit.
Bitte weine nicht um mich, lebe dein Leben weiter, so wie bisher nur ohne mich. Glaub mir es ist besser so und vorallem lebst du sicher.
Eins möchte ich dir noch sagen, bevor dieser Brief endet. Ich werde dich immer Lieben und immer an dich denken, egal wo ich bin...

PS: Ich lieb dich

Deine Nele.

Ich war unfähig was zusagen, ließ mich auf mein Bett fallen und starrte nur noch auf diesen Brief. Tränen standen in meine Augen.  Und nur eine Frage ging mir durch den Kopf warum?? Und was war ihre Vergangenheit?? Nie hatte sie mit mir darüber gesprochen und wo wollte sie den jetzt hin? Ich hatte Angst um sie, angst sie für immer zu verlieren. Ich liebe sie doch.
Ich versuchte mich zusammeln, rannte die Treppe nach unten in die  Küche, wo meine Mutter saß, vielleicht hatte sie was  mitbekommen.
" Mama weißt du wo Nele hin ist?"
" Nein warum fragst du?"
" Weil ich das in meinem Zimmer gefunden habe!" Auch sie laß sich den Brief genau durch.
" Oh Gott, was hat sie vor?"
"Das weiß ich nicht, aber ich muss sie finden!"
Gesagt getan, ich fing als erstes bei Rick und Samira an zusuchen. Rick war total verwirrt, er wusste ja noch nicht mal, dass Nele bereits wieder zurück war.
" Hat sie euch  mal von ihrer Vergangenheit erzählt?"
Jeder schüttelte den Kopf.
" Na gut danke, für euere Hilfe!"
Nun war Wipperfürth an der Reihe. Jeden einzelnen Winkle suchte ich ab, doch nichts, bis ich auf den  Busbahnhof zu ging. Dort saß sie, in einem Häusschen und warte vermudlich auf ein Bus. Ihre Kopf hatte sie auf ihre Knie gelegt. Leise schlich ich mich an sie ran. Man hörte sie wimmern. Sie weinte. Ich ließ mich neben sie fallen und legte einen Arm um sie. Sie schaute auf.
" B-Basti was machst du hier?"
" Dich aufhalten!"
" Ich hab dir doch gesagt, es ist sicherer, wenn ich geh!"
" Warum sollte es sicherer sein. Nele ich kann nicht ohne dich Leben, dafür liebe ich dich einfach viel zu sehr! Was ist den überhaupt los?"
Aber sie reagierte nicht auf meine Frage, sie kuschelte sich einfach nur in meine Arme und weinte und weinte. Ich strich er zärtlich durch ihr Haar. Wie lang wir da saßen wusste ich nicht, ich hatte die Zeit komplett vergessen. Der Bus fuhr davon.
" Nele komm lass uns nach hause gehen!" Sie nickte nur, stand auf, ich nahm ihre Hand in meine. Schweigend setzten wir den Weg wieder zurück fort.
In meinem Zimmer angekommen, schloss ich die Türe hinter mir, während Nele sich auf mein Bett setzte und immer noch weinte.
" Nele ich will jetzt alles wissen! Was ist damals in deiner Vergangenheit passiert?"
Ganz tief schaute sie mir mit ihren verweinten Augen in meine. Sie schluckte. Wieder kuschelte sie sich in meine Arme. Ich schlang sie ganz fest um sie. Spührte ihre wärme an meinem Körper, dann begang sie endlich zu reden.

-Neles Sicht-
Mir fiel es echt schwer darüber mit Basti zureden, aber er war mein Freund. Er hatte ein Recht darauf zu wissen, was damals passiert war.  Jetzt saß ich hier in seine Arme, die er ganz fest um mich gelegt hatte. So fühlte ich mich Sicher und geborgen.
" Es fällt mir echt schwer darüber zu reden, aber ich versuch es einfach mal!", ich spührte wie er nickte.
" Vor Rick, hatte ich schon mal einen Freund. Timo hieß er. Wir haben uns auf einer Party kennen gelernt. Nach 2 Wochen waren wir dann ein Paar. Es war wunderschön. Die Liebe zu ihm wurde immer stärker, sodass wir zusammen gezogen sind, gegen den Wunsch unserer Eltern, denn ich war erst 16 und Timo 17. Aber es funktionierte. Bis nach einiger Zeit Timo sich immer und immer wieder betrank und sich an mir austobte. Jeden Tag lebte ich mit dir Angst, es könnte wieder und wieder passieren. Immer und immer wieder schlug er auf mich ein, solange bis ich auf dem Boden lag und dann riss er mir die Klamotten vom Leib und trang in mich ein. Erst wollte ich um ihn kämpfen, versuchen ihn wieder auf die richtige Bahn zu leiden, doch vergebens. Jeden Tag kam ich mit  mehreren blauen Flecken in die Schule, die aber am Anfang keiner sah. Bis meine Freundin sie entdeckt hatte und mich zu meinen Eltern brachte. Die zerrten mich zur Polizei, wo ich dann Anzeige erstattet habe. Ich hatte meine Liebe zu ihm aufgeben, ich hatte einfach die Kraft nicht mehr dazu. Er wurde dann zu einem Jahr Haft verurteilt!" Ich stockte und wurde still. Wartete auf seine Reaktion.
" D-Du wurdest praktisch von deinem eigenen Freund vergewaltigt! Was war das den für ein Arsch? Aber das ist doch nicht alles, du bist doch nicht um sonst so fertig!"
" Nein das ist  noch nicht alles, er hat mich heute angerufen, als du bei dem Management warst. Er will mich zurück. Ich hab ihm klar gemacht, dass ich nicht mehr zu ihm will, dass ich meine Liebe des Lebens gefunden habe. Aber er drohte mir. Er meinte: Entweder ich komme freiwillig zu ihm zurück oder er holt  mich gegen meine Willen und du würdest auch nicht so einfach davon kommen. Deshalb bin ich weg gelaufen, verstehst du nicht, ich will dich schützen!" Wieder spührte ich wie mir die Tränen überliefen und mir die Wangen hinunter liefen. Zärtlich strich seine eine Hand meine Strähne hinter mein Ohr, dann streichelte sie lievoll und beruhigend meine Wange.
" Wie konntest du nur denken, dass du mich so schützen würdest? Nele ich wäre mein ganzes Leben nicht mehr glücklich geworden. Wir stehen das jetzt zusammen durch. Hörst du. Ich werde egal wo du hin gehst bei dir sein. Ich werde dich beschützen, dass verspreche ich dir. Diesem Kerl werde ich es zeigen!"
" Danke. Es tut mir leid. Ich liebe dich!"
" Ich dich auch!"

-Bastis Sicht-
Ich konnte es immer noch nicht glauben. Nele wurde von ihrem eigenen Freund vergewaltigt und verletzt. Mir fehlten auch jetzt immer noch die Worte. Übellkeit stieg in mir auf, aber ich versuchte es so gut es ging zu vermeiden. Nur dieser Gedanke daran, drehte mir schon den Magen um. Wie konnte man so etwas nur einem Mädchen antun?? 

Kommentare:

  1. wieder ganz toll geschrieben !

    der Ü40...

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  2. Du schreibst einfach toll, weiter so !

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  3. Danke euch zwei :-) das motiviert mich :-*

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  4. ou man so schön geschrieben einfach klasse
    freue mich sehr auf den nächsten teil :)

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  5. Gerade aus dem Urlaub zurück, und konnte jetzt endlich lesen!!!
    Richtig schön geschrieben wie sonst auch!! :)
    Bitte schnell weiter!!

    Michelle <3

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  6. oh mein gott...
    DU hast mich soo erschrocken ja..
    aber hast mal wieder wunderschön geschrieben hör bitte nie wieder auf damit ja?!!!
    schreib bitte schnell weiter freue mich schon riesig auf den nächsten teil=))
    lg jessi<3

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    1. Danke an euch allen ;) Ich hab euch lieb :D Versuch auch so schnell wie möglich weiter zu schreiben, versprochen :D

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