Samstag, 11. Januar 2014

1 Woche später

" Schlaf gut mein Engel!", kam noch ganz leise von ihm. Doch das bekam ich schon gar nicht  mehr richtig mit. Ich spührte wie etwas weiches auf mich fiel und seine Hände sich um mich schlungen, dann war ich auch schon eingeschlafen.....

Nele´s Sicht-

1 Woche war nun vergangen, alle Lieder waren im Kasten. Basti und ich waren wieder zurück nach Wipperfürth geflogen und genossen dort unsere Ruhe, doch heute war irgendwie alles anders.
Mir ging es heute nicht so gut, sodass ich im Bett blieb.
"Schatz möchtest du einen Tee haben?", rief Basti nach oben.
" Ja gerne!"
Nach 10 Minuten ging die Türe von Bastis Zimmer auf. In einer Hand hielt er zwei dampfende Tassen mit Tee. Er blieb kurz im Türrahmen stehen und bedrachtet mich.

 " Du siehst wirklich nicht so gut aus. Wenn es morgen nicht besser ist, dann suchen wir einen Arzt auf!"
" Das möchte ich aber nicht!"
" Ohne Widerrede. Hast du verstanden?"
Ich antwortet nicht darauf, aber ich wusste er hatte Recht. Mit keiner Krankheit ist zu Spaßen, auch wen es nur einen harmlose Erkältung ist.
Basti kümmerte sich liebevoll um mich, sein Nähe tat mir gut. Mit jeder Stunde die verstrich ging es mir schlechter. Ich fror am ganzen Körper, war kaum noch in der Lage meine Augen auf zu halten. Mein Gesicht war laut Basti ziemlich blass.
Auch in der Nacht schlief ich ziemlich unruhig, ich wachte immer wieder auf. Wälzte mich in und her, sodass auch Basti immer und immer wieder aufwachte. In seinen Augen las ich Angst und das Mitgefühl.
Irgendwann war ich doch eingeschlafen.
" Schatz auf wachen, wir haben einen Termin beim Arzt!", weckte mich Basti liebvoll
Müde und total wackelig auf den Beinen stand ich auf und zog mich an. An diesem Morgen war mir alles egal. Egal wie ich aussah, egal was ich an hatte, hauptsache ich war schnell fertig und saß oder lag wieder irgendwo. Mit Basti fuhren ich zu einem gewissen Dr. Schneider, der mich genau untersuchte.
" Fr. Winter sie sehen gar nicht gut aus. Seit wann geht es ihnen den so schlecht?", fragte er mich.
" Seit gestern morgen!"
" Es könnte so vieles sein. Es könnte eine Grippe sein oder etwas ganz Anderes.Ich würde ihnen gerne Blut abnehmen, danach können wir genau sagen, an was sie leiden!", gab er von sich.
Oh nein Blut abnehmen? Davor habe ich panische Angst, dass schien auch Basti zu merken. Er streichelte zärtlich über mein linken Oberschenkel und schaut mir ganz Tief in meinen Augen.
So ließ ich, dann also doch das Blut abnehmen über mich ergehen.
" Wir werden sehen, dass wir es so schnell wie Möglich auswerten. Damit wir sie weiter behandeln können. Ich denke bist morgen oder übermorgen, sollten die Ergebnisse da sein. Bis dahin Schohnen sie sich bitte!"
" Werde ich tun. Danke schon mal!", wir abschiedeten uns und verließen Hand in Hand die Praxis. Irgendwie ahnte ich nichts gutes und das sollte sich auch ganz schnell Bewahrheiten....

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